body, html {font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #nav a, #nav span.in{font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #title #tagline {font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #main .gridItem h3 {font-family: 'Open Sans', sans-serif;}

bei Apple an der Genius Bar

In der letzten Woche gab mein MacBookAir seinen Geist auf. Genauer gesagt: Die Tastatur reagierte nicht mehr und das MBA lies sich nicht mehr einschalten. Da ich nach einer Säuberung von Bildschirm und Tastatur mit Sidolin und Küchenrolle einen Fussel unter einer der Tasten vermutete, hob ich zunächst alle Tasten einzeln mit einer Messerklinge an und säberte darunter mit einen sehr dünnen Kabelbinder. Erfolg hatte das keinen und so buchte ich denn bei Apple am Jungfernstieg in Hamburg einen Termin an der Genius Bar. Das ist in jedem Store der Ort, den man bei Problemen anläuft. Leider war der nächste Termin, der erstens frei war und zweitens mir einigermaßen passte erst an diesem Montag, also gestern, um 16:30 Uhr.

Ich hatte mir in der Zwischenzeit die „Apple Store“ App auf mein iPhone geladen und konnte dort auch den Termin, den ich hatte einsehen und eine Notiz dazu anlegen. Ich beschrieb das Problem, nannte die Seriennumer und wies darauf hin, dass ich noch eine Garantieverlängerung bis in den Januar 2015 hätte.

Um 16:00 betrat ich den Store und mein Handy rüttelte in der Hosentasche. Die App fragte mich, ob ich mich zu meinem Termin an der Genius Bar anmelden wolle. Ich sagte zwar ja, steuerte dann aber ein Mädel an, das mit iPad ausgerüstet, solche Anmeldungen erledigt. Sie bestätigte, dass ich angemeldet sei. Und ich begab mich an die lange Theke der Genius Bar.

Es war unheimlich viel Betrieb. Einige, die keinen Termin hatten, bekamen die Antwort: „Es wird mindestens bis 18:00 Uhr dauern und das ist auch nicht sicher…“


6149820828_1fcc14b13f_o-640x368screen-capture-3Ristaurante Al Porto, Stade

Pünktlich zur vereinbarten Zeit kam ich dran. Ein Techniker nahm das Gerät für 10 Minuten mit in die Werkstatt, kam wieder und sagte, von Innen sei das Gerät einem Superzustand. Er war übrigens über das, was ich als Notiz in die App geschrieben hatte, informiert. Nun müsste der gesamte Alu-Body getauscht werden, also mein MBA komplett in ein neues Gehäuse umgebaut werden. Dies würde 3 - 5 Tage dauern und ich würde Bescheid bekommen. Die Kosten würden € 146,— betragen, was ich für den neuen Body (€ 117,—), denn der wird bei Apple ja aus einem massiven Aluminiumblock gefräst, plus Arbeitszeit (€ 29,—) für ziemlich günstig halte. Da ich aber noch erweiterte Garantie hätte, wäre für mich die Reparatur kostenlos.

Ich schlenderte durch die Ausstellung und wollte endlich mal den neuen MacPro sehen. Bisher kannte ich nur Bilder wie diese:

apple-mac-timeline-700-2014-mac-pro
121330 macpro 06-660x440


Und zunächst fand ich ihn nicht. Das Ding ist nämlich viel kleiner als gedacht. 25 cm hoch und 16 cm Durchmesser hatten mich nicht darauf vorbereitet, nach einem schwarzen Etwas in der Größe von zwei Dosen Erbsen zu suchen. Ich spielte an dem Ding etwas rum und war über die Leistungsfähigkeit absolut erstaunt. Apple hat in diese Dose eine fast unbeschreibliche Power gepackt. In Maximalausstattung würde das Teil auch knapp 10.000 € kosten. Schaut man sich die verbauten Innereien an, ist das sogar noch eher preiswert. Hier wäre meine Traumkonfiguration aber absolut nicht realisierbar:


Ich empfehle auch Windowsjüngern mal einen Klick hier

Heute um 11:30 Uhr erhielt ich bereist eine eMail mit dem Bescheid, dass mein MBA repariert auf mich warten würde. Also war ich heute wieder dort und mein MBA sieht aus, als wäre es neu. Allerdings habe ich noch bemängelt, dass die „versprochene“ Reparaturzeit von 3 - 5 Tagen deutlich von der „tatsächlichen“ von unter 24 Stunden abwich…

Ach ja, muss ich noch sagen, dass ein Klick auf die Bilder sie in Originalgröße zeigt?


©  Olaf Goette 2008 - 2018