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Ristaurante Al Porto, Stade

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Auf dem ersten Bild (Google Maps) sieht man das Restaurant ganz unten links. Es liegt direkt am Burggraben, gegenüber der „Insel“.

Eigentlich wollten wir heute Tinas Probe-Gleitsicht-Linsen bei unserem Optiker abholen. Sie sollte sie einige Stunden zur Probe tragen und dann wollte der Optiker nochmals alles überprüfen. Als wir um 13:15 Uhr ankamen, waren die Linsen aber leider nicht mit der Post angekommen. Wir haben verabredet, dass er sie uns nun schickt und Tina sie daheim ausprobiert. So machten wir uns auf die ein paar hundert Meter Weg zum Ristaurante.


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Als wir im Restaurant ankamen, waren nur 3 Tische besetzt. Aber erstens war es ja auch schon ziemlich spät und zweitens hat das Restaurant im Hauptraum nur fünf, in einem weiteren nocheinmal in etwa die gleiche Anzahl.

Wir wurden nett begrüßt und sahen bei der Kasse eine Schiefertafel, auf der mit Kreise mehrere leckere Sachen angeboten wurden. Ich erinnere mich noch an Gambias, eine halbe gegrillte Languste, eine gebratene Seezunge, Ossobuco und mehrere Nudelgerichte… Als wir am Tisch saßen, erhielten wir eine Speisekarte, die fast nichts außer Vor- und Nachspeisen enthielt. Nachdem wir bei der Kellnerin unseren Wein bestellt hatten, fragte ich, ob wir auf die Tafel schauen müssten. Sie verneinte und sagte, es gäbe als Hauptspeisen nur ein dünn geklopftes gegrilltes Steak, das ich bestellte oder einen Fischauflauf, den Tina wählte. Als Vorspeise bestellte Tina sich Bruchetta mit Tomaten und ich eine Tomatensuppe.

Da wohl alles absolut frisch zubereitet wird, mussten wir auf die Vorspeise knapp eine halbe Stunde warten. Aber das war es auch wert. Nach einer weiteren - nun aber kurzen Warterei - bekamen wir unsere Hauptgerichte. 

Mein Steak war etwa 4 mm flach, sehr zart und lecker gegrillt. Daneben war ein großer Haufen Salat, allerdings sehr hübsch angerichtet. Das Steak war wirklich sehr gut, aber leider schon bald nicht mehr da. Etwas Gemüse und Kartoffeln oder Nudeln wären nicht schlecht gewesen.

Tina Fischeintopf wurde in einer schönen Toncasserole serviert, aus der direkt mit dem Löffel gegessen wurde. In einer tollen Tomatensauce, die leicht pikant war, tummelten sich mehrere große Stücke Fisch, Pfahl- und Jakobsmuscheln, Zucchini und Kartoffelscheiben. Auch zwei ganze (!) Tintenfische, also in einem Stück mit Armen und Körper, gehörten dazu. Sie waren insgesamt ca. 5cm lang. Tina gab mir noch den Rest ab und ich muß sagen, dieser Fischeintopf war wirklich sehr gut. Ich habe allerdings nur einen der beiden Tintenfische gegessen. In Ringe geschitten und in Teig frittiert mag ich sie sehr gerne, aber so — muss nicht sein.

Da allein unsere 2 Gläser Wein je 0,2 Liter mit zusammen 17€ zu Buche schlugen, war der Gesamtpreis von exakt 50€ bei dieser Qualität und dem exquisiten Ambiente absolut angemessen.


©  Olaf Goette 2008 - 2018