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Tage 5-7


Freitag, 7.9.2012

Mir ging es wieder deutlich besser und daher durfte ich auch wieder mit an den Strand. Baden war ok, aber mit Schnorcheln wollten wir noch etwas warten.

Wir entschlossen uns mittags nur wenig zu essen und dafür am Abend nach Hurghada City zu fahren. Allerdings nicht in die alte Innenstadt, denn die kannten wir noch von unserem ersten Besuch hier. Das war ein Spießrutenlauf gewesen um allen Händlern, die einem alles Mögliche andrehen wollten, zu entgehen. Das mussten wir uns nicht noch einmal antun! Wir fuhren nur die halbe Strecke bis zum "Little Buddah", wo es einige Geschäfte, 2 ägyptische Superstores und jede Menge Restaurants gibt. Wir hatten uns schon vorher auf ein italienisches geeinigt, wollten aber vor dem Essen noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Neben ein paar Pastkarten hatte ich mir in den Kopf gesetzt, eine Holzschatulle mit Intarsien zu kaufen. Sie soll die Utensilien, die heute daheim unter meinem Monitor herumfliegen, aufnehmen. Wir wurden schnell fündig. Tina auch, denn sie fand noch zwei Holzvasen, die auch unbedingt mit nach Tostedt wollten… (Ein Klick auf das Foto macht wieder, was man so erwartet…)

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Danach ging es dann zum Italiener, wo wir wirklich sehr gut aßen. Tina bestellte sich Mozzarella mit Tomaten und danach eine Champignon-Pizza, ich frittierten Mozzarella und danach 3 gegrillte Gambas. Alles war wirklich sehr lecker. Wir besuchten noch den kleinen Laden, in dem wir vor zwei Jahren ein paar La-Martina-Blusen bzw. Hemden gekauft hatten. Von dieser Marke hatte er fast nichts mehr, sondern jede Menge von Camp David. Ich meine jedoch, dass man etwas Stolz besitzen sollte und werde nichts tragen, wofür der bekloppte Dieter Bohlen Reklame macht. Der Inhaber des Geschäftes stimmte mir zwar (auf Deutsch!) zu, sagte aber, dass er damit viel mehr Umsatz machen würde…

Mit dem Taxi ging es zurück zum Hotel. Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Bar gings dann ins Bett.


Samstag, 8.9.2012

Heute haben wir echt lange geschlafen! Statt kurz nach 06:00 wachten wir erst um 06:30 auf. Wir putzen uns rasch die Zähne und ich rasierte mich. Dann ging es in die Badeklammotten, Bademantel drüber und kurz vor 07:00 an den vor dem Frühstücksraum wartenden Hungrigen vorbei raus und in den Pool. Das war sehr erfrischend und wir werden das so wieder machen.

Um 08:00 waren wir wieder am Strand. Obwohl ich bestimmt zu 90% wieder ok bin, bestand Tina darauf, dass auch heute noch nicht geschnorchelt wurde. Also blieben die Schnorchel und die Contour auf dem Zimmer.

Tina liebt es, vom Strand ab und zu zur Poolanlage zu gehen. Dort gibt es einen Bereich, in dem das Wasser nur ca. 15cm tief ist und auf dem Plastikliegestühle stehen. Man liegt zwar in der prallen Sonne, aber durch das Wasser darunter ist es ein klein wenig kühler.

Die Poolanlage ist wirklich immer wieder imposant. Sie ist mit gut 5.000 Kubikmetern Wasser die größte in Hurghada.

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Da wir morgen nun endlich mal frühstücken wollen, haben wir heute Mittag gut im Strandrestaurant gegessen und wollen heute Abend - wenn überhaupt - höchstens noch eine Miniportion verdrücken, um dann morgen früh genügend Hunger zu haben. Mal sehen, ob das funktioniert.

Während wir im Strandrestaurant saßen, konnten wir beobachten, wie 4 Gartenangestellte und zwei Manager versuchten eine abgestorbene Palme zu fällen. Es war kurios, weil es so überhaupt nicht klappen wollte. Zu guter Letzt kam noch ein dritter Manager mit einem Kleinlaster dazu, an dem das Seil festgebunden wurde. Klar, dass die Palme stehen blieb, dafür aber das Seil riss. Wir nahmen das als Beweis, dass die heutigen Ägypter selbst unter Verwendung der heutigen Technik es vermutlich nicht schaffen würden, nochmals die Pyramiden zu erbauen.

Tina ist in die Sauna gegangen, während ich den Blog aktuell halte. Dann machen wir uns noch chic, denn heute ist der wöchentliche Empfang der neuen Gäste durch die Hotelleitung. Das ist immer ganz nett. Aber ganz besonders nett ist der Sekt, den man bekommt und sonst nicht im All-Inklusive-Paket enthalten ist :-) …

Nachtrag:

Der Empfang war wirklich sehr nett. Natürlich haben wir nichts Neues erfahren, aber wir wurden gut mit kleinen Häppchen, die mir zu süß waren, und Sekt versorgt. Als wir an die Bar zurückgingen, zwinkerte uns der Barmann zu und meinte, der Empfang sei zwar schon beendet, aber er würde für Tina noch ein Glas Sekt abzweigen. Ich glaube, das zeigt wirklich sehr deutlich, welche Wertschätzung wir hier erfahren.

Nach dem Empfang habe ich Petra noch gebeten, für mich so ein kurzämliches Srehkragenhemd zu organisieren, wie es hier von den Angestellten getragen wird. Mal sehen, ob das klappt. Außerdem will sie uns ein Angebot für das nächste Jahr machen. Mal sehen, ob eine direkte Buchung mit separatem Flug eine Alternative wäre…

Da habe ich doch bei HolidayCheck mein eigenes Foto von 2010 gefunden, auf dem man gut das Hemd sehen kann…

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Sonntag, 9.9.2012

Heute klappte es wieder mit dem frühen Aufwachen. Wenige Minuten nach 06:00 waren wir beide wach. Schnell waren die Zähne geputzt und dann ging es in den Pool. Am Morgen können 27°C Wassertemperatur echt kalt sein! Danach zogen wir uns an und gingen zum ersten Mal zum Frühstück. Frischer Kaffee ist doch etwas anderes, als der lösliche, den ich sonst jeden Morgen zubereite… 

Ich liebe die original englischen Toaströster, in denen das Toastbrot vorn auf eine Art Kette gelegt wird und dann langsam durch den Toaster wandert. Zum Schluß fällt der Toast hinten aus dem Gerät und gleitet unter ihm wieder nach vorn. Kein anderer Toaster kann meiner Meinung nach einen derart delikaten Toast zubereiten wie diese Ungetüme. Diesmal hatte ich jedoch zu kämpfen: Ich beobachtete, wie der Toast langsam durch das Gerät nach hinten wanderte und herunter fiel. Nur dann war er weg. Ungläubig bestaunte ich das Gerät. Es hatte meine beiden Toastscheiben für Tina und mich anscheinend selbst gefressen. Also legte ich zwei neue ein und passte diesmal genau auf. Als sie fertig waren, fielen sie einfach hinten aus dem Gerät und rutschten nicht nach vorn. Mit einigen Verrenkungen holte ich nun vier Scheiben hinter dem Gerät hervor. Die beiden ersten hatte der Toaster doch nicht selbst gefressen, aber sie waren bereits kalt.

Weiter ging es zu einem Stand, an dem Aufschnitt frisch aufgeschnitten wird. Hier erbat ich einige Scheiben Pastrami, etwas ähnliches wie Bündnerfleisch. Damit den Toast belegt ging es zur Eierstation, an der Tina sich ein und ich zwei Spiegeleier - aber amerikanisch "turned", damit sie nicht glibberig sind - bestellten. Die kamen auf den Toast oben drauf und schnell ging es zurück an den Tisch. Ich verputzte noch ein weiteres Brötchen und ein Croissant, während Tina sich einen Joghurt genehmigte.

Danach machten wir uns wieder strandfertig und waren dort dann pünktlich um 08:00. Um ein Haar hätten wir "unsere" Liegen nicht bekommen, denn eine Frau belegte sie ca. 3 Schritte vor mir. Tina und ich schauten uns an, als sei dieser Tag gelaufen. Wir Deutschen sind in dieser Angelegenheit wirklich mega-beknackt! Zum Glück stellte ihr Mann fest, dass unsere Liegen einen "falschen" Sonnenschirm hätten. Unsere Liegen haben nämlich einen mehr oder weniger "normalen" zum 

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Aufklappen, während andere einen festen aus Holz haben (siehe Bild oben). Also zog die Dame wieder ab und unser Sonntag war doch noch gerettet. Wir genossen den Vormittag. Tina hatte für heute wegen meiner Gesundheit letztmalig das Schnorchln untersagt und ich mich gefügt. Das Mittagessen fiel fast aus, da wir heute Abend wieder am Buffet teilnehmen wollen. Diesmal gibt es deutsch-schweizerische Küche und ich freue mich auf ein leckeres Wiener Schnitzel. Hoffentlich werde ich nicht enttäuscht. Tina aß daher nur ein Eis und ich zwei kleine Brötchen mit Butter und Parmesankäse vom Salatbuffet. (Ich denke, meine Kreation hatte Premiere. Jedenfalls wurde mein Teller entsprechend betrachtet.

Während wir im Strandrestaurant saßen, konnten wir feststellen, dass es den Ägyptern doch gelungen war, die Palme zu fällen (siehe Vortag). Wie lange es gedauert hat, wissen wir nicht. Noch ist keine neue gepflanzt, aber das Loch ist komplett gefüllt und mit Rasen abgedeckt. Es war also eine ziemliche Aktion gewesen, aber letztendlich haben sie es zu einem sehr ordentlichen Abschluß gebracht.

Bis kurz vor 17:00 blieben wir am Strand. Kaum waren wir im Zimmer, wurden wir angerufen und gefragt, ob wir unsere Wäsche annehmen würden. Was wir am Vortag in einen Wäschsack gestopft hatten, kam nun perfekt wieder zurück. Alle Hängeartikel auf Bügeln und in Folie geschweisst. Jedes einzelne Hemd sah aus wie im Geschäft: Zusammengelegt und ebenfalls jedes einzeln in einer zugeklebten Folie. Um 17:30 haben wir wie verabredet wieder mit Gundel und Seppl via FaceTime konferiert. Seppls Pullover bewies uns, dass die Temperaturen dort sehr anders als bei uns sind. Hier geht jetzt langsam die Sonne unter, die Tastatur meines MacBook Air leuchtet schon, aber noch immer ist es sehr warm auf dem Balkon. Ich schätze, es dürften noch immer über 30°C sein. Tina ist wieder in Richtung Sauna abgeschwirrt und ich werde nun auch meinen Bericht beenden.

Ich hoffe, morgen beim Schnorcheln wieder ein paar schöne Unterwasseraufnahmen machen zu können...


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