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Tage 0-2


Sonntag - Dienstag, 2.-4.9.2012 (4.9.2012)

24 Stunden hat es gedauert, aber nun habe ich endlich WLAN auf dem Zimmer und kann loslegen. Bevor ich chronologisch berichten werde, nur soviel: Es ist jetzt 17:40 und Tina ist in Richtig Sauna aufgebrochen. Also habe ich etwas Zeit…

2.9.2012

Viel schneller als geplant hatten wir am Sonntag Vormittag unsere Koffer gepackt. Alles konnte mit und trotzdem haben wir das Limit von 40 kG eingehalten. Etwas früher als geplant machten wir uns kurz vor 12:00 Uhr mit dem Auto auf Richtung Hotel. Dort checkten wir uns ein, nahmen an der Bar einen Drink gegen den Durst. Als wir wieder auf dem Zimmer ankamen, lagen Bademäntel, Saunatücher und Latschen bereit, und wir marschierten in die Sauna. Anfänglich waren wir in Sauna und Schwimmbad allein, später war noch eine weitere Frau anwesend.

Um 17:15 Uhr waren wir wieder fix und fertig angezogen und liessen uns nun mit dem Shuttle und unserem Gepäck zum Flughafen fahren. Eine Strecke, die in ca. 3 Minuten zu bewältigen ist. Als wir am Schalter von Condor ankamen, war dort schon eine ziemlich lange Schlange, obwohl der Schalter erst um 18:00 Uhr öffnen sollte. Um 17:45 Uhr ging es dann aber doch schon los, und wir waren um 18:15Uhr wieder aus dem Flughafen mit unseren Bordkarten raus. Der Fahrer des Shuttles hatte auf uns gewartet, und so ging es sofort zum Hotel zurück. Dort aßen wir noch sehr lecker zu Abend: Zunächst stellten wir uns jeder einen Teller Antipasti vom Buffet zusammen, dann aß Tina eine große Portion gegrillten Lachs mit leider etwas versalzenem Spinat. Ich hatte mir gebratene Pfifferlinge mit Schweinefillet ausgesucht. Schwein deshalb, weil es wohl in Ägypten die nächsten drei Wochen keins geben würde. Um kurz nach 20 Uhr waren wir bereits im Bett, da es am nächsten Morgen sehr früh losgehen würde.

3.9.2012

Pünktlich um 03:30 Uhr kam unser Weckruf. Wir machten uns beide im Bad fertig und dann brachte ich einen Koffer mit all den Sachen, die wir nicht mit nach Ägypten mitnehmen wollten, zum Auto. Zum Beispiel hatten wir alle unsere Toilettenartikel bereits mit dem Gepäck aufgegeben und einen Notbedarf speziell für diesen Morgen mitgenommen.

Um Punkt 05:00 Uhr brachte uns der Shuttle zum Flughafen. Es ging noch durch die Sicherheitskontrolle, die sich über mein Handgepäck freute, da ich in ihm (aus Sicherheitsgründen und um Gewicht bei den Koffern zu sparen) all mein technischen Equipment enthalten war. Damit man eine Vorstellung von der Freude der Security hat, hier eine unvollständige Aufzählung: MacBook Air, iPad, iPhone, kleiner Digitalfotoapparat, HD-Video, meine HD-Contour Minicam, iPad Netzteil, diverse Kabel und Speicherkarten mit Adaptern… In den Koffern befand sich nur das weniger wertvolle Zubehör wie diverse Docking Station, Kabel, weitere Netzteile und eine 3er Mehrfachsteckdose.

Um 05:20 saßen wir vor dem Gate und nicht um 05:15, wie völlig sinnlos angedroht, sondern um 05:40 begann das Boarden. Alles völlig entspannt. Und pünktlichst um 06:00 Uhr starteten wir tatsächlich. 

Der Flug verlief völlig unspektaktul. Meist hatten wir Bodensicht und konnten Brandenburg, Leipzig, später Skopje am Boden sehen. Weiter ging es über die Türkei. Bei Antalya, aus der Luft wirklich eine imposante Landschaft, flogen wir raus aufs Mittelmeer, überflogen Zypern und nahmen Kurs auf Kairo. Von dort ging es weiter nach Hurghada.

Es hatte sich bewährt, dass ich als Sitzplätze die rechte Seite gewünscht hatte. So blendete uns nie die Sonne. Da wir in der zweiten Reihe gesessen hatten, waren wir dann auch unter den ersten, die das Flugzeug verliessen. Wir waren einige wenige Minuten vor der geplanten Ankunftszeit um 10:50 Uhr gelandet. Aber die Hitze traf uns gewaltig. Über mehr als 35°C zu reden oder zu schreiben ist doch etwas anderes, als sie zu spüren. 

Direkt am Gate wurden wir von einem Vertreter des Hotels begrüsst. Er führte uns um die Schlange vor der Visa-Erteilung vorbei, musste uns dann aber am Ende der Schlange vor dem Zoll uns selbst überlassen. Qualvoll mühten wir uns voran, doch dann war es geschafft. Unsere Koffer warteten schon auf uns und um 11:30 Uhr standen wir vor dem Flughafen. Sofort suchten wir ein schattiges Plätzchen außerhalb der Sonne. Nach einer kurzen Wartezeit, in der der Hotelrepräsentant die meiste Zeit gleich mit zwei Handies telefonierte, erschien unser Fahrer und kurz vor 12:00 Uhr kamen wir im Hotel an.

Dort wurden wir von Petra und Anna, beide sind "Guets Relation Manager" und wir hatten im Vorwege viel miteinander gemailt und gefaxt, auf das Herzlichste begrüsst. Auch unser Barkeeper Romany erschien umgehend und brachte uns zwei Gläser mit einem tief dunkelroten, aber eiskalten Saft. War es Holunderbeersaft? Keine Ahnung, aber ziemlich (schrecklich-) süß. Petra und Anna hatten es tatsächlich gemanagt, dass wir unsere Juniorsuite bekamen, die wir uns gewünsch hatten: Linke Seite (wegen Schatten ab Mittag) und 5. Stock (wegen möglichst ruhig).

Hier ein HDR-Bild mit dem Blick von unserem Balkon:

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Und hier eine weiteres im Zimmer Richtung Balkontür:

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Die Koffer waren schnell ausgepackt und Badesachen angezogen und schon ging es zum Strand. Es ist wirklich ein großes Glück, dass hier am Tag ein Nordwind von bis zu 4-5 Windstärken weht und die Luft sehr trocken ist. Sonst wäre es einfach nicht auszuhalten.

Schon bald ging es zum ersten Mal ins Rote Meer, dass gerade so wenig warm ist, dass es noch erfrischt. Für Zahlenfreunde:Lufttemparatur am Tag (heute am 4.9.) 37°C (nachts 25°C) und Wassertemparatur 29°C. Die ungeheizte Poolanlage des Hotels ist da ein Grad kälter… Wir genossen bis 17:00 Uhr die Sonne und gingen dann auf unser Zimmer, um uns für das Abendbrot fertig zu machen. Danach ging es noch an die Bar, dann aber um 20:30 Uhr aufs Zimmer. Es war ein langer und doch anstrengender Tag gewesen.

4.9.2012

Um 06:15 waren wir beide wach und genossen auf unserem Balkon die Sonne, die vor einer knappen Stunde aufgegangen war. Da wir noch satt vom Abendessen des Vortages waren, gab es nur einen großen Becher Kaffee und dann machten wir uns strandfertig. Um kurz nach 08:00 Uhr lagen wir auf "unseren Liegestühlen". Um 09:00 Uhr machten wir uns auf zur Tauschschule, um dort für uns Schwimmflossen zu leihen. Alles andere, nämlich Schnorchel und Taucherbrillen mit optisch geschliffenen Gläsern, haben wir ja selbst.

Ich prüfte zum ersten Mal die Funktion der Minicam (in der Folge werde ich sie nur noch Contour nennen) in ihrem Unterwassergehäuse. Ich hatte mir vorher Sorgen gemacht, da ich keinen Halsgurt für sie hatte, was ein Entschwinden auf den Meeresgrund, wenn sie mir mal aus der Hand rutschen sollte, verhindert hätte. Diese Sorge stellte sich als unbegründet heraus, da das Gehäuse auch mit der Contour genug Auftrieb hat, um aufzuschwimmen. 

Und los ging es zu unserem ersten Schnorchelgang. Wieder konnten wir viele, teils schön bunte, Fische beobachten. Das Freihandzielen mit der Contour, die keinen Sucher hat, ist unter Wasser noch schwieriger als an Land. Aber ich habe ja noch Zeit. Hier ein paar Standbilder aus den bisher völlig unbearbeiteten Clips:

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Wir hatten vor ein paar Tagen Vollmund, und daher ist Ebbe und Flut wieder deutlicher als sonst zu bewerken. Dies bedeutet, dass das Wasser bis ca. 300m ins Meer hinein so flach ist, dass man nicht schnorcheln kann, weil man sonst arge Kratzer am Bauch bekommen würde.

Zu Mittag ging es ins Beach-Restaurant und dann musste ich auf das Zimmer. Am Vormittag hatte es zwar schon mit dem WLAN im Business Center geklappt, aber leider noch immer nicht auf dem Zimmer. Ich hatte mich für 14:00 Uhr mit einem IT-Spezialisten auf dem Zimmer verabredet und dann flog das WLAN endlich auch dort.

Der Nachmittag klang schön am Strand aus, den wir wieder um 17:00 Uhr verliessen. Ich begann mit diesem Bericht und Tina machte einen Abstecher in die Sauna. Nun ist es schon 19:00 Uhr, stockdunkel und ich muss zum Ende kommen, da wir gleich wieder zum Abendessen wollen…


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