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22.7.2014: Anreise und Tag 1



Am Sonntag sind wir wieder bei prima Wetter aufgestanden und haben dann am Vormittag unsere Koffer gepackt. Ich hatte schon am Freitag und Samstag einiges an Technik bereitgestellt und auch die Medikamente befanden sich in einer großen Box. Ansonsten kam meine Excel-Packliste zum Einsatz und so ging es mit dem Packen ziemlich schnell. Tina bewerkstelligte das noch auf die konventionelle Weise: Schrank auf, überlegen und bereitlegen. Ich muss zugeben, dass ihre Technik in etwa gleich schnell geht, für mich wäre das aber nichts.

Nach ca. einer Stunde waren die Koffer fertig gepackt und wurden gewogen: Der Koffer hatte 27 kg, die Sporttasche 13 kg. Das hätte mit den maximal 40 kg ja prima gepasst, wäre da nicht das Beauty Case mit nochmals 6 kg gewesen. Also stellte ich mich auf 6 x 12€ (pro Richtung) Zuzahlung für Übergepäck ein.

Um 16:15 Uhr fuhren wir von Tostedt los und waren um kurz nach 17:00 Uhr am Flughafen. Ich lud die 3 Gepäckstücke auf einen Trolley vor dem Abflug von Terminal 2 und Tina bewachte unsere Habseligkeiten, während ich das Auto schnell in die Parkgarage fuhr. Um 17:15 Uhr standen wir als zweites Paar in einer wachsenden Schlange für den Vorabend-Check In, der um 18:00 Uhr öffnen sollte. Tina setzte sich etwas abseits auf einen Sessel und um 17:45 Uhr ging es dann schon los. Bordkarten hatte ich noch am Vormittag auf Tinas Rat erstellt und so hatten wir auch schon unsere Sitzplätze. Dafür hält Condor nochmal für je 10€ die Hände auf. Zunächst den Koffer und die Sporttasche aufs Band. Bingo! Es waren genau 40 kg. Die Abfertigerin machte beide Gepäckstücke fertig und sah dann das Beauty Case. „Ach, der kleine muss ja auch noch mit!“ Sprach’s, fertigte ihn ab und nix mit Übergepäck. Schwein gehabt! Aber die je 5€ für den Vorabend-Check In vergaß sie nicht.

Danach gingen wir noch zum DRK, um alles für den morgigen Rollstuhlservice zu besprechen.

Ich holte mein Auto und wir fuhren zu unserem Hotel, in dem wir auch bei früheren Ägyptenurlauben übernachtet hatten.

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Genau eine Stunde nachdem wir am Flughafen angekommen waren, checkten wir im Hotel ein. Das hatte wirklich prima geklappt. Wir bezogen schnell unser Zimmer und nahmen dann einen kühlen Schluck an der Bar. So erfrischt ging es zu einem leckeren Abendessen. Wir beide verdrückten je einen großen Teller mit Antipasti, die wir an einem Buffet aussuchten. Danach gab es für Tina einen gegrillten Lachs mit Spinat und für mich ein gegrilltes Rinderfilet mit Champingons, gegrillter Tomate und Bratkartoffeln. Mit einem weiteren Abstecher an der Bar ging es dann ins Zimmer und früh ins Bett. Auch wenn wir diesmal nicht schon um 03:30 Uhr aufstehen müssten, würde der nächste Tag - insbesondere für Tina - anstrengend werden…

Um kurz nach 07:00 Uhr wachten wir noch vor dem bestellten Weckruf auf, machten uns fertig und gingen zum Frühstück. Um 09:00 Uhr fuhren wir mit dem Hotelshuttle zum Flughafen. Beim DRK bekam ich den bestellten Rollstuhl, in den Tina auch gleich gesetzt wurde. Es ging völlig unproblematisch durch die Sicherheitskontrolle und dann machten wir noch etwas Shopping im Duty-Free-bereich. Unter anderem kauften wir noch ein Paar Socken für Tina, da sie zu Recht befürchtete, mit nakten Füßen würde es ihr zu kalt im Flugzeug werden. Um kurz vor 11:00 Uhr traf dann auch ein Mitarbeiter vom DRK am Gate ein, der Tina dann bis zum Flugzeug brachte. Als erste saßen wir auf unseren Plätzen, das „gemeine“ Volk kam nach uns an Bord.

Über den Flug ist nichts zu berichten. Wir landeten planmäßig um 16:15 Uhr. Direkt am Eingang wurden wir wieder von einem Mitarbeiter des Hotels erwartet, der uns schnell das Visum besorgte. Diesmal mussten wir es bezahlen und dann ging es ohne jede Schlange durch den Zoll und zur Gepäckwiedergabe. Gut 50 Minuten nach der Landung waren wir schon im Hotel und wurden dort herzlichst begrüßt. Es hat eben seine Vorteile, wenn man zum vierten Mal Gast ist und im Vorfeld reichlich Kontakt per eMail hatte. 

Wir packten unsere Koffer aus und gingen zum Abendessen. Danach ging es noch kurz an die Bar. Da wir ziemlich groggy waren, steuerten wir danach unser Bett an.

Wir hatten gut geschlafen. Allerdings entschied ich mich wegen eines leichten Kratzen im Hals küftig in der Nacht die Klimaanlage abzustellen. Das Kratzen ist zum Glück im Laufe des Tages verschwunden. Schon früh waren wir am Strand. Die Temperatur war heute 35°C und das Rote Meer hatte auch 29°C. Am Morgen war das Wasser wieder extrem flach. So hatten wir das erst bei unserem zweiten Aufenthalt gesehen. Ich lieh für mich ein Paar Flossen, Tina wollte heute noch nicht schnorcheln. Morgen bekommen wir unsere eigenen Flossen, die ich hier bestellt hatte. Die sind nämlich deutlich billiger, als sich 20 Tage lang welche zu leihen.

Highlight - zumindest für mich - war der erste Schnorchelgang mit meiner neuen Videokamera. Nun kann ich bestätigen, dass sie wirklich wasserfest ist. Heute komme ich nicht mehr dazu, hier ein Ergebnis zu zeigen, denn wir hatten heute Abend noch 90 Minuten Massage und wollen gleich zum Abendessen.

Morgen daher mehr...

 

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