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23.7.2014: Tag 2



Da wir ja, wie bei uns in Ägypten üblich, schon früh zu Bett gegangen waren, wachten wir heute morgen schon gegen 06:30 Uhr auf. Als wir die absolut lichtdichten Vorhänge aufzogen, knallte die Sonne schon vom Himmel auf unseren Balkon. Die Temperatur dürfte bereits über 30°C betragen haben. 

Nachdem die Zähne geputzt waren, tranken wir unseren obligaten Tee (Tina) bzw. Kaffee (ich) und zogen uns dann die Bademäntel über und gingen in den einzigen beheizten Pool. Allerdings stellten wir im Laufe des Tages fest, dass die anderen Pools fast die gleiche Temperatur haben. Tina machte dort einige Übungen im Wasser und freute sich, als wir wieder auf dem Rückweg zu unserer Suite waren, dass sie zum ersten Mal ihren rechten Fuß richtig abrollen konnte. 

Wir packten unsere Strandsachen und los ging es an den Strand. Um 08:00 Uhr öffnet die Ausgabe der Handtücher und wir waren nur Minuten später da. Zunächst ging es mal schnell in das Wasser. Es hatte 29°C, was einerseits wirklich schön warm ist, andererseits aber doch erfrischt. 

Um kurz vor 09:00 Uhr ging ich wieder aufs Zimmer, denn wir hatten geplant, die mitgebrachte Schokolade und das Schwarzbrot an die 4 Mädels vom „Guest Relationship Management“ zu übergeben. Sie freuten sich und besuchten uns später am Tag noch mehrmals am Strand, um sich zu bedanken. Mittlerweile hatte ich mich entschlossen, einen komplett neuen Film über diesen Urlaub in Ägypten zu drehen, der für sich allein ansehbar ist und nicht nur eine Ergänzung eines bestehenden darstellt. Also sollten auf dem Rückweg zum Strand noch einige Impressionen „in den Kasten“…

Danach gingen wir nochmals baden und dann musste ja noch das Thema Flossen über die Bühne gebracht werden.

Bald schon kreuzte Mido - Kareem, der eigentlich alles organisiert haben sollte, hatte sich mal kurzfristig in den Urlaub verabschiedet - mit einem dicken Grinsen im Gesicht und den Flossen unter dem Arm auf. Ich hatte ihm gestern, als er über gestiegene Preise gejammert hatte, was wohl auch wirklich zutrifft, etwas freie Hand bezüglich des Preises gelassen. Die Flossen waren 1a Spitze: Meine exakt wie bestellt und Tinas zwar etwas anders, aber mindestens so gut, wie die, die wir bestellt hatten. Sein Gesicht verdüsterte sich, als er sagte, die Flossen würden 34€ kosten. Beide zusammen natürlich. Für mich bedeutet dies, dass einmalig 17€ deutlich weniger als 20 mal 3€ pro Tag sind... Ich gab ihm 50€ und sagte ihm, er könne mir 10€ in Münzen zurückgeben. Nun strahlte er wieder und erledigte das sofort. 

Man muss wissen, dass hier viel Trinkgeld in Münzen gegeben wird. Da aber nur Banknoten von den Banken angenommen und in die einheimischen ägyptischen Pfund getauscht werden, freuen sich die Angestellten immer, wenn jemand ihnen Münzen in Banknoten eintauscht.

Als ich ihn nach bestimmten Fischen fragte, die ich am Vortag gefilmt hatte und dazu ihm den Clip auf meiner Kamera zeigte, geriet er schier aus dem Häuschen, dass diese Kamera bis 10m tauchfest ist. Er überzeugte uns noch, am Freitag eine zweistündige private Fahrt mit dem Glasbodenboot zu einem oder zwei Schnorchelgebieten zu machen. Als wir das ebenfalls gebucht hatten, freute er sich über einen überaus positiven Einstand in seinen Geschäftstag und wir uns schon auf die nächsten Tage. Morgen würde er mir einen Flyer mit Bildern aller Fische schenken, die man hier beobachten kann. Darauf freue ich mich schon...

Und dann machte ich mit den neuen Flossen meinen ersten Schnorchelgang. Der Clip unten zeigt ein paar wenige Eindrücke vom Hotel und vom Schnorcheln (Der Film ist in 1080p bei YouTube gehostet. Also diese Auflösung wählen und dann in „Fullscreen“ abspielen…).

 

Am Vormittag war das Wasser wieder ziemlich weit zurückgegangen. Wir scheinen zur Zeit tatsächlich Nipptieden zu haben. Nach einem Mittagessen im Strandhotel machte ich wieder meinen üblichen Schönheitsschlaf und das Meer war wieder zurück. Es ging aber nicht nur ins Meer sondern auch in den Pool zu einer dortigen Bar, denn wir hatten ziemlichen Durst. Auch dort wurden wir wiedererkannt und herzlich begrüsst.

Um 16:00 Uhr verliessen wir den Strand und machten uns fertig für einen Besuch in Hurghada City. Beim „Little Buddah“ wollten wir beim Thailänder zu Abend essen und kurz davor noch in einem Shop, in dem wir schon früher eingekauft hatten, Hemden für mich kaufen. Allerdings hatte er nur ein passendes von Paul & Shark, auch von La Martina hatte er fast nichts. Dafür umso mehr von Camp David. Aber diese Marke trage ich nicht, denn jedes Stück ziert ein Etikett, auf dem Dieter Bohlen Reklame für die Marke macht. Und was Dieter Bohlen trägt oder bewirbt, das kommt nicht um meinen Körper herum. Soviel Selbstachtung muss sein!

Ziemlich groggy kamen wir wieder in unserem Hotel an. Wir machten noch einen Abstecher an der Bar und dann ging es wieder relativ früh ins Bett.


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