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28.7.2014: Tag 7 - 2. Schiffstour



Für heute hatten wir eine siebenstündige Tour mit dem Schiff gebucht. Es sollte zu zwei verschiedenen Schnorchelgebieten gehen und dann noch zum Lunch auf eine Privatinsel.

Pünktlich um 08:40 Uhr waren wir im Tauchcenter und gingen dann nach einer noch nötigen Unterschrift aufs Schiff. Ich kaufte mir noch einen neuen Schnorchel, was sich als eine sehr gute Entscheidung zeigen sollte. Auch lernten wir hier Kristins Mann kennen, der Tauchlehrer und professioneller Unterwasserfilmer ist. Nach der Tour kaufte ich von ihm alle Aufnahmen, Fotos wie auch Videos, die er im Laufe der Tour gemacht hatte. Ich werde sie jedoch erst am 31.7. erhalten. Vielleicht werde ich schon einige Fotos in kommende Beiträge einbauen. Das Videomaterial werde ich jedoch erst für den Komplettfilm verwenden, den ich nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub angehen werde.


schnappschuss-2014-07-29


An Bord war eine bunte Mischung aus Gästen, keine waren unsympathisch und keine „Schreischeine“ mit dabei. Das war schon einmal etwas. Wir tuckerten zunächst nach Nord Richtung Hurghada, umrundeten eine Sandbank und dann ging es zu einer kleinen Insel mit einem schönen Riff. Dort kamen wir nach 50 Minuten Fahrzeit an und es ging zum ersten Schnorchelgang. Tina bnutzte noch keine Flossen, weil sie weder Knie noch Schulter herausfordern wollte. Dieser erste Schnorchelgang hatte schon etwas. Tina machte die Erfahrung einer kurzen Berührung mit einer Koralle und als sie das Wasser verlies, blutete ihr rechter Oberschenkel. Er war aber nur etwas aufgeschrammt und mit etwas Sprühpfaster, das ja auch gleich desinfiziert, war das Maleur jedoch sofort behoben. 

Wie bei unserem zweistündigen „Privat-Trip“ zu „Little Magawish Island“ war das Erleben der Unterwaserwelt viel spektakulärer als das Schnorcheln am Riff direkt vor unserem Strand. Zunächst gibt es natürlich viel mehr Fische und zudem deutlich buntere und teils auch größerere. Andererseits leben auch die Korallen noch. Sie sind bunt und haben die unterschiedlichsten Formen, während sie vor dem Strand nur ockerbraun sind.

Danach gabe es einen kurzen kalten Imbiss und dann ging es mit einer ca. halbstündigen Fahrt zu einem zweiten Riff. Der Unterschied zur ersten Station war, dass es hier vor dem Riff nur etwa 6 Meter tief und der Sand auf dem Boden gut zu sehen war. Beim ersten Riff war es deutlich tiefer gewesen und der ständig abfallende Boden verschwand im dunklen Blau. Deshalb nahmen hier beim zweiten Riff einige das (kostenpflichtige) Angebot an und tauchten. Wir aber blieben beim Schnorcheln. 

Kurz nachdem Tina im Wasser war, bat sie nun doch um ihre Flossen und schnorchelte mit. Knie und Schulter hatten ihr grünes Licht dafür gegeben. Dieser zweite Platz war fast noch schöner als der erste. Ich lasse einfach mal den Videoclip sprechen (Nochmaliger Hinweis: Die Videoclips sind in HD 1080p aufgenommen und bei YouTube gehostet. Also bitte in den Einstellungen unten rechts HD1080 auswählen und dann in Full Screen Modus wechseln!)...


Besonders faszinierend fand ich mehrere Fischschwärme, die durchs Wasser zogen. Mehrfach gesellte ich mich zu dem Schwarm und schwamm mit ihm mit. Manchmal stellte ich mich auch mit meiner Kamera in seinen Weg, wenn „in den Weg stellen“ unter Wasser und mangels Weg überhaupt geht. Dies lies den Schwarm nicht etwa seine Richtung ändern, sondern die Fische schwammen einfach rechts und links direkt an mir vorbei. Das müsste eigentlich tolle Aufnahmen gegeben haben.

Nun fuhren wir wieder etwa eine dreiviertel Stunde zu „Orange Island“. Eine nette Insel im Privatbesitz, deren einzige Farbe jedoch Ocker in Schattierungen zwischen hell und dunkler ist. Hier gab es eine Bar und ein Restaurant für ein richtiges Mittagessen. Da wir noch heute Abend essen wollten, hielten wir uns an der Bar auf und sprachen viel mit Kristins Mann. Tinas Knie und Schulter liessen sie weiterhin in Ruhe, was ihrer Stimmung natürlich sehr zuträglich war.

Nach ca. 90 Minuten auf der Insel ging es dann zurück und um 16:15 Uhr legten wir bei unserem Hotel wieder an. Dort versorgte ich den Oberschenkel nochmals mit Sprühpflaster. Da dies ziemlich brannte, war klar, dass noch nicht alles verheilt  und eine weitere Desinfektion bestimmt keine schlechte Entscheidung war.

Es war eine wirklich schöne Tour gewesen, aber irgendwie waren wir auch ziemlich groggy. Deshalb waren wir noch etwas früher als sonst, nämlich um 20:15 Uhr im Bett. 

Morgen soll es einfach nur wieder an den Strand und abends ins Restaurant „Alexandre“ gehen.


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