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26.6.2016

Zum ersten Mal Tauchen

Heute war nun unser großer Tag, an dem wir zum ersten Mal in unserem Leben tauchen wollten. Tina hatte mir ja schon seit Jahren damit in den Ohren gelegen und es dann vor ein paar Tagen geschafft. Allerdings hatte sie ihr Mut ziemlich verlassen und daher hatte sie heute Nacht ziemlich schlecht geschlafen.

Um 7:30 Uhr waren wir wieder am Strand, hatten aber schon alles, was wir für die Tour benötigen würden, ebenfalls dabei. Etwa eine Stunde brachten wir am Strand zu, dann ging es zum Diving Center. Ich hatte die Formalitäten schon weitestgehend erledigt, daher ging es mit unserer Tauchlehrerin „Pamela“ schon kurz vor 9:00 Uhr an Bord der „Al Dau 7“, einem etwas kleineren Schiff. Da ich aber exklusiv für uns gebucht hatte, war es mehr als groß genug.

Der Trip zum Tauchrevier dauerte nur eine gute halbe Stunde, während der Pamela uns in das Tauchen einwies. Beim Korallenriff angekommen, ging es dann auch los. Tina sollte als erste mit ihr für ca. 20 Minuten tauchen, ich danach. Ich entschied mich daher, während Tinas Tauchgang etwas zu schnorcheln.

Dies gestaltete sich jedoch etwas unbefriedigend, was möglicherweise an dem leichten Seegang lag (Die Wellen hatten teilweise Schaumköpfe, also müssen die Wellen knapp Stärke 4 bft gehabt haben.). Jedenfalls lief mehrfach meine Taucherbrille voll oder ich saugte Wasser mit meinem Schnorchel an. Trotzdem gelangen mir einige Aufnahmen von Tinas Tauchgang und von den Fischen.

Früher als erwartet kam Tina zurück. Wir hatten keine Zeit, uns auszutauschen. Später stellte sich heraus, dass wir die gleichen Erfahrungen gemacht hatten. Daher berichte ich nun nur von meinen.

Noch auf dem Schiff wurde mir ein 10 kg schwerer Bleigürtel umgelegt. Wer nun (wie ich) blöd fragt, wie man denn wieder auftaucht, der bekommt zu hören, dass dies mit einer Tarierweste geschieht. Zunächst wird sie mit Pressluft gefüllt und man schwimmt wie mit einer Schwimmweste auf dem Wasser. Wird die Luft abgelassen, sinkt man ab. Zum Aufstieg wird dann wieder Pressluft in die Weste geblasen. So einfach ist das.

Ich bekam also die Tarierweste übergezogen und die Sauerstoffflasche umgeschnallt. Dann ging es ab ins Wasser. Ich bemerkte, dass irgendwas um meinen Bauch passiert war und richtig, der Bleigürtel hatte sich gelöst und lag nun am Meeresboden. Pamela holte ihn wieder hoch und ich musste für die Prozedur zurück auf das Schiff.

Beim zweiten Versuch klappte dann alles. Zunächst blieben wir an der Oberfläche und ich übte das Athmen aus der Sauerstoffflasche. Dann ging es mit dem Kopf unter Wasser und weiter wurde das Athmen geübt. Ich dankte allen Meeresgöttern, dass nun meine Taucherbrille absolut dicht war. Nach einem letzten Check, ob denn alles ok sei, ging es dann ca. 6 Meter abwärts. Ich muss sagen, das war richtig toll. Beim Schnorcheln sieht man die Fische und alles andere ja meist nur von oben - nun ist man mitten drin. Immer wieder verständigten Pamela und ich uns, ob denn alles ok sei. Ja das war es! Ich konnte sogar einige Male meine Videocam aktivieren und so meinen Tauchgang dokumentieren.

Alles war gut, bis sich plötzlich mein blöder Kopf meldete: „Du bist 6 Meter unter Wasser!“ „Du kannst hier doch überhaupt nicht mehr stehen!“ Ich versuchte, diese Gedanken zur Seite zu schieben. Es war einfach zu toll hier unten. Aber der Kopf siegte und ich gab Pamela das Zeichen, dass ich wieder hoch wollte. Sie versuchte, mich zu beruhigen und zu einem zweiten Versuch zu animieren. Aber mein Kopf sagte „Nein“. Und nun war ich zwar nicht mehr unter Wasser, aber die Aussage „Hier kannst Du ja nicht stehen!“ blieb wahr. Also blieb die Panik und der Weg an der Oberfläche zurück war auch nicht gerade prickelnd. Wegen dem Seegang erledigte ich ihn auf dem Rücken und war froh, als ich wieder an Bord war.

Resümee von uns beiden: Gut, dass wir es probiert haben. Aber da wir unsere Köpfe nicht ausschalten können, werden wir dies nie wieder versuchen.

Außerdem stellten wir fest, dass diese Erfahrung auch sehr anstrengend gewesen war. Nach der Massage am Nachmittag und dem Fußballspiel am Abend waren wir einfach nur noch platt und haben schon kurz nach 20:00 Uhr geschlafen.

Wenn ich die Fotos von dem Fotografen habe, der uns begleitet hat, werde ich diese hier hinzufügen...


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Nun mit zusätzlichen Fotos vom Fotografen - Beachte den Rochen!
Now with additional pictures from the photographer - see the eagle ray!


Today was our great day, when we tryed diving the first time in our lifes. Tina suggested it already years ago and this time she has been successful. But just after that, her corurage disappeared and so she slept very bad this night.

At 7:30am we were as usual at the beach having already all the stuff with us we would need for the diving trip. After staying for an hour at the beach, we headed to the diving center. Due to the fact I’ve managed everything as best as possible days before, we went with our diving instructor „Pamela“ to the boat „Al Dau 7“, which is a smaller boat as the others. But I’ve booked an exclusive tour only for us and therefor it was large enough.

The trip to the diving area only took a little bit more than half an hour, while Pamela gave us all the instructions. When we arrived, Pamela told us that she would first dive with Tina for roughly 20 minutes, after that with me. So I decided to snorkel a little bit, while Tina was diving.

But this was a little bit disappointing, because several times water went into my diving mask or I got water into my snorkel. Maybe this was because the sea wasn’t very calm. We had some white crest waves (so the waves must have nearly a strength level of 4bft). Nevertheless I was able to take some shots from Tinas dive and some fishes.

Earlier than expected Tina and Pamela came up and returned back to the boat. Due to the fact we weren’t able to share her experience but later discovered, it was the same as mine, I’ll now tell only about mine.

On the boat I got a 12 pound lead belt round my belly. Who now would ask (like me), how to move up later, will learn that this is managed by a buoyancy vest. On the boat it is filled with oxygen, so you’re swimming on the water like with a life vest. To go down, the air is removed from the vest and to go up it’s filled again. It’s that easy!

So I was dressed with the buoyancy vest, got the air tank on my back and than it got into the water. I noticed that something happened at my belly. And right, the lead belt wasn’t closed correctly and was now lying at the ground. Pamela got it back and I had to return on to the boat to start the procedure again.

The second time all worked well. First I got familiar with breathing the oxygen. After that I put my head below the water and tried breathing again. I gave a big Thank You to all the gods of the sea that my mask now was fitting perfectly. When all was ok, Pamela and me went roughly 20 feet down. How great was this! When snorkeling you’re watching all from top. Now you’re in the mid of all. Many times Pamela and me checked, whether everythin was fine. 

Yes, it was! I was able to take also some video shots. But suddenly my silly brain came up: „You’re 20 feet below the surface!“ „You’re not able to stay here!“ I tried my best to move that thoughts away, but soon I realized, I wasn’t able to do so. So I gave a sign to Pamela that I want to go up. Reaching the surface she tried to relax me, but unfortunately she wasn’t successful. So we swam back to the boat. Due to the fact that the thought „You can’t stay here!“ was still valid, I stood in a kind of panic mode and was so happy when reaching the boat again.

Cunclusion from both of us: We are very happy that we tried it. But due to the fact we aren’t able, to switch off our brains, this will have been the first and the last time, we did…

In addition we realized, that this experience was very very stressful. After a massage in the afternoon and watching the football game between Germany and Slovakia we felt to sleep some few minutes past 8pm.


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