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15.6.2017 - Tag 17

Schön geschlafen haben wir wieder – bis halb sechs! Dann machten wir unseren Gang durchs Badezimmer, aber heute gab es keinen Kaffee oder Tee, denn wir wollten ja zum Frühstück. Tina ging es heute sehr viel besser, Durchfall am Morgen war fast nichts.

Gestern Abend hatten wir über ihre Medikamente nachgedacht. Was sie am Morgen (3 Tabletten) und Abend (4 Tabletten) nahm, machte sie immer sehr müde. Die 2 Tabletten am Mittag nicht. Ich tippte daher darauf, dass die Müdigkeit vom Antibiotikum kam. Dies hatte der Arzt für 5 Tage verordnet und die waren heute um. Allerdings hatte er beim letzten Besuch gesagt, Tina solle die Packung komplett aufbrauchen. Dann hätte sie die ja noch weiter in Tostedt nehmen müssen. Außerdem hatte das Antibiotikum zu keinerlei Besserung geführt, was mich darauf tippen lies, dass die Entzündung nicht bakteriell, sondern wohl viral ist. Und da hilft ein Antibiotikum natürlich so gut wie ein Stück Zucker, nämlich überhaupt nicht. Also entschieden wir, das Antibiotikum ab heute Morgen abzusetzen, alle anderen Medikamente aber weiter zunehmen.

Mit zwei gepackten Säcken für den Strand – heute sollte ja die Fahrt mit dem Speed Boot sein – ging es runter zum Frühstück. Die beiden Säcke deponierte ich etwas versteckt in der Lobby hinter Tischen, an denen Agenten den Gästen am Abend alle möglichen Exkursionen andrehen.

Schnell hatte Tina einen Cappuccino, ich einen Milchkaffee vor uns stehen und dann ließen wir uns je zwei Spiegeleier – natürlich „amerikanisch gewendet“ – frisch zubereiten. Während ich auf die Eier wartete, besorgte Tina Brötchen (die Auswahl besteht aus - ohne Übertreibung - mehr als 30 verschiedenen Sorten) und etwas Käse und Wurst. Und dann fingen wir an, unser Frühstück zu verputzen. Mangels Schweinefleisch sind die Wurstwaren ziemlich grauslich und Schinken gibt es natürlich auch nicht. Tina aß dann noch etwas Joghurt mit Obstsalat und ein von mir ausgesuchtes kleines Plunderteilchen. Die Anzahl Gebäck übersteigt meine Fähigkeiten zum Schätzen. Ich beendete mein Frühstück mit einem Croissant, in das ich zunächst reichlich Butter strich – dabei besteht, wie ich gerade gelesen habe, ein Croissant bereits zu 25% aus Butter – dann eine Scheibe Käse hineinlegte und das Ganze mit Erdbeermarmelade toppte. War das köstlich!

Um 07:18 Uhr hatten wir die beiden Säcke geschultert und marschierten an den Strand. Die Zeit weiß ich so genau, da ich extra auf die Uhr geschaut habe, um zu prüfen, wielange unser Frühstück denn gedauert hatte...

Heute war es wieder windig und Mido, der Angestellte vom Aqua Center empfahl uns, unseren Bootstrip auf morgen und eine Stunde früher zu verlegen. Wir sagten sofort zu.

Ansonsten verlief unser Tag am Strand ohne besondere Vorkommnisse. Aber das Wichtigste ist, dass Tina wieder richtig gut drauf ist.

Nun machen wir uns wieder für den Abend fertig...

 

Ach ja, und wie sieht es mit der Bräune aus? Hier ein Bild von meinem linken Unterarm, wo am Tag die Uhr sitzt:


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