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1.6.2017 - Tag 3

Pünktlich um zwei Minuten vor sechs wachten wir heute auf. Wir haben etwa 9 Stunden geschlafen. Wenn das mal keine Erholung ist! Da Tina ganz leicht schniefig war (nur ein Nasenloch und das nun auch schon wieder ok), ließen wir auch heute den morgendlichen Sprung in den Pool ausfallen.

Mit viel Spannung öffnete ich unsere Gardinen. Wie das Wetter wohl sein würde? Wie immer! Der Wind ist allerdings ein wenig stärker und kommt nicht direkt aus dem Norden, wie sonst fast immer, sondern ein wenig mehr westlich. Daher war auf unserem Balkon kein Luftzug und nach unserem Kaffee bzw. Tee verzogen wir uns wieder in unser Zimmer. Tina entdeckte noch einen Falken direkt auf unserem Nachbarbalkon. Ich konnte zwar noch mein iPhone holen, aber als ich dann fotografieren wollte, zog er es vor, zu verschwinden. Schade! Wir wissen zwar aus der Vergangenheit, dass es hier Falken gibt – vor Jahren weckten sie uns jeden Morgen mit ihrem lautstarken Liebesspiel – aber man bekommt sie sehr selten zu Gesicht.

Während des Kaffees schlug ich eine Alternative für heute vor: Statt abends in die Innenstadt von Hurghada zu fahren und dort bei „unserem“ Italiener zu essen etwas früher vom Strand weg und Tina kann dann Sauna machen. Es gibt nämlich zwei Dinge, die ihr zurzeit arg zu schaffen machen. Erstens zeigt die Waage, wenn sie sich draufstellt, 50kg an. Und das ist ihr absoluter Maximalwert, der die Grenze zu absoluter Panik darstellt. Und zweitens meint sie, dass ich brauner als sie wäre. Und das, obwohl ich doch nur im Schatten liege. Das stimmt zwar nicht, aber sie lässt sich davon nicht abbringen.

Nun packen wir gleich unsere Sachen zusammen und dann geht es wieder zum Strand... Hier ein Panoramabild (ca. 210° Winkel) vom Strand zu dieser Zeit:

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Dort kamen wir um 07:30 Uhr an und staunten erst einmal über den ziemlich starken Wind. Ich schätze, er hatte am Morgen in den Böen bis zu 6bft. Hier am Strand, nicht mehr geschützt durch das Hotel, war er doch stark zu spüren. Schon auf den wenigen Metern vom Liegestuhl zum Meer wollte er Tinas Panamahut, den sie trägt, um nicht wieder einen Sonnenstich zu bekommen, vom Kopf wehen. Auch das Meer war nun von vielen kleinen Wellen gekräuselt, so dass man kaum den Boden sehen konnte. Die Wellenhöhe selbst betrug vielleicht gute 10 Zentimeter, aber es zeigten sich kleine Schaumköpfe. Dies ist der Fall, wenn die Windgeschwindigkeit ständig mindestens 4bft beträgt.

 

Zur Bodensicht im Meer: Entweder gebe ich ihr die Schuld oder mir selbst, weil ich im Wasser meine Füße mehr oder weniger nicht angehoben habe. Jedenfalls ballerte ich mit meinem rechten „Zeigezeh“ so gegen einen Stein, dass es höllisch weh tat und noch immer tut. Ob gebrochen oder nur verstaucht, wird sich zeigen. Jetzt, um kurz nach 17:00 Uhr ist er jedenfalls ziemlich blau und ich habe ihn ausgiebig mit Voltaren-Spray behandelt.

Am Strand sagte ich dann zu Tina, dass ich eine Alternative in petto hätte: Zwar Mittagessen wie geplant erst später gegen 13:00Uhr und dann nicht Buffet, sondern alla carte und früher vom Strand aufbrechen, aber dann nicht nach Hurghada, sondern Sauna (wegen Abnehmen). Tina sagte, dass sie exakt zur selben Zeit die gleiche Idee gehabt hätte und stimmte sofort zu. Schließlich blieb es bei dem späteren Mittagessen, aber wir blieben doch bis 16:00 Uhr am Strand. Sauna fiel erst einmal flach.

Am Strand kam dann noch Mido vom Ilios-Segelcenter zu uns und wir buchten für den Sonntag eine Tour mit einem Speed Boot nur für uns. Dann soll der Wind sich gelegt haben, denn ansonsten bringt das Schnorcheln nichts, da der Wind zuviel Sand aufwirbelt und das Wasser trübe macht. Die Tour wird am Sonntag um 11:00 Uhr beginnen und etwa zweieinhalb Stunden dauern. Dann ist immer noch Zeit für ein Mittagessen.

Als wir dann am Nachmittag auf unser Zimmer kamen, stand vor unserer Suite ein Servierwagen und kaum waren wir im Zimmer, klopfte es auch schon und wir bekamen diese kleine Käseplatte serviert.



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Gut, dass Tina sich nur über die Weintrauben hermachte und mir den Käse überlies. Insbesondere der Schimmelkäse war ein Genuss!

Es scheint so, als würden wir regelmäßig mit irgendwas überrascht werden, denn gestern fanden wir in unserem Zimmer dies hier vor:


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Das sah uns aber so bunt und süß aus, dass wir es nicht angerührt haben.

Und was passiert heute noch? Keine Ahnung! Der Wind hat uns doch ziemlich müde gemacht. Ob wir noch im Hauptrestaurant etwas essen werden? Auch keine Ahnung, denn eigentlich haben wir beide keinen Hunger, was bei mir ja nichts sagen will. Bestimmt setzen wir uns noch auf ein Glas an die Bar. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir heute nicht alt werden...

Und so war es denn auch. Bevor das Hauptrestaurant um 18:30 Uhr öffnete, machte ich noch ein paar Panoramafotos...

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... und dann aßen wir etwas. Der Themenabend war „Asia“ und so gab’s eine Pekingsuppe, ein paar kleine Frühlingsrollen (fand ich pappig, Tina prima), eine Keule Kanton-Ente und etwas Hühnchen süß-sauer. Besonders das Hühnchen war sehr lecker.

Und dann? Kurzer Stopp an der Bar und diesmal waren wir schon 19:30 Uhr im Bett.

©  Olaf Goette 2008 - 2018