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30.5.2017 - Tag 1

Wir hatten die Nacht gut geschlafen und wachten um kurz vor 05:00 Uhr. Zu früh! Also noch einmal umgedreht und bis 06:00 Uhr geschlafen. Als wie die dicken Vorhänge aufzogen, lachte die Sonne schon vom Himmel. Nichts Besonderes, ist ja immer so... Wir sprangen in unsere Badeklamotten und machten uns auf in den Pool. Zunächst kalt, aber dann war es wunderschön. Zurück ging es aufs Zimmer und wir hatten unsere Routine noch voll drauf: Ich als erster durchs Badezimmer, dann Tina. Währenddessen machte ich Tee für sie und Kaffee für mich. Den tranken wir dann gemütlich auf unserem Balkon.

Um kurz nach 07:30Uhr ging es dann Richtung Strand, allerdings zunächst an der Rezeption vorbei, wo wir die dortigen Mitarbeiter, die sonst fast immer leer ausgehen, mit zwei „Tafeln“ je 360g Toblerone beglückten. Sie bedankten sich überschwänglich.

Am Strand ergatterten wir unsere gewohnten Liegen und genossen erst einmal den Blick auf das Meer. Für manch einen mag es ja langweilig sein: Jedes Jahr der gleiche Ort, gleiches Hotel, gleiches Zimmer und nun auch noch die gleichen Liegen. Für uns ist das einfach Entspannung pur. Überraschungen dürfen sich bei uns gerne auf Unternehmungen, Leute die man trifft und angebotene Speisen beschränken.

Ein erstes Bad zeigte, dass die Wassertemperatur entweder nur sehr wenig geringer als im letzten Jahr, da waren wir ja zwei Wochen später hier, ist, oder sogar gleich. Da es mit Ramadan so passt, denken wir, dass wir im nächsten Jahr zur genau gleichen Zeit hier wieder sein werden.

Immer wieder wurden wir als Wiederkehrer vom Personal begrüßt. Um 12:00 Uhr gingen wir zum Beach-Restaurant, um dort ein wenig zu essen. Heute Abend haben wir ja einen Tisch im vornehmen Alexanders gebucht.

Mein übliches Mittagsschläfchen am Strand wollte nicht so richtig klappen, weil irgendein russisches Störschwein die ganze Zeit immer wieder krähte und nach seiner Mutter schrie. Leider war es gut gegen die Sonne geschützt, so dass nicht zu erwarten ist, dass es mitsamt Eltern morgen auf dem Zimmer bleiben muss. Schade eigentlich!

Tina hat ein wenig schlechtes Gewissen, da ich etwas gerötet bin. Sie hatte nämlich mein Sonnenspray mit LSF30 und nicht 50 eingepackt. Mal sehen, ob ich das ausnutzen kann.

Wir waren noch mehrfach im Wasser und um 16:00 Uhr ging es hoch aufs Zimmer. Ich habe nun auch WLAN für 5 Geräte und kann daher dieses Tagebuch nun posten. Gleich wollen wir noch zu einer Mitarbeiterin im Hotel gegenüber, denn mit ihr hatte ich im Vorwege alles abgesprochen und alles hatte prima geklappt. Auch sie soll eine Toblerone bekommen.

Darüber, das Abendessen und was da sonst noch kommt, berichte ich dann morgen im einen Nachtrag hier.

 

Nachtrag

Es war nicht ganz einfach, den Eingang in das Schwesterhotel „Steigenberger Aqua Magic“ zu finden. Als das geschafft war und wir die Anlage, aber besonders die Menge an Kindern sahen, war für uns sofort klar: Dies Hotel wäre nichts für uns... Wir fragten an der Rezeption wie vereinbart nach ihr und schon kam Frau Felka um die Ecke. Eine waschechte Sauerländerin, die uns zu einem Drink einlud. Wir klönten etwa eine viertel Stunde lang, dann ging es zurück zu unserem Hotel. Dort buchten wir unsere nächsten Restaurantbesuche, bestellten einen Golf Car, der uns in ein paar Minuten zum Alexanders bringen sollte und tranken noch einen kleinen Schluck an der Bar.

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Im Alexanders wurden wir von Ehad und seinen Kollegen mit großem Hallo ebenfalls begrüßt und dann aßen wir lecker zu Abend. Tina einen Salat mit Gurken und als Hauptspeise Gemüse in Tempurateig, ich zunächst ein Entenleber-Parfait, danach 3 kleine Suppen (Hummer-, Pilz- und eine kalte Kartoffelsuppe) und als Haupspeise gebratenes Kalbsschnitel mit gebratenen Kartoffeln. Die würden wir allerdings Macaire-Kartoffeln nennen. Als kleinen Zwischengang gab es noch ein klitzekleines aber sehr saures Zitronensorbet. Zurück gings zu Fuß zum Hotel und nach einem kurzen Abstecher an die Bar ins Bett.

©  Olaf Goette 2008 - 2018