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12.6.2018 Tag 15: Morgens wieder Golf


Heute wird der Ablauf wie gestern sein: Nach dem erfrischenden Bad im Pool, Fertigmachen auf dem Zimmer und gemütlich Tee und Kaffee trinken. Dann geht’s für eine Stunde an den Strand und dann zu unserer zweiten Golfstunde…

Nun ist es 06:50 und wir sind mit unserem Frühstücksdrinks auf unserem Balkon fast fertig. Wieso fast? Weil stets die Morgensonne prall auf ihn scheint und wir daher wieder in unsere klimatisierte Suite geflohen sind. Nach den beiden vorangegangenen Tagen mit 40°C sollen es heute „nur“ 35°C werden. Es fühlt sich allerdings zurzeit anders an. Die extrem heißen Tage haben auch den Pool deutlich aufgeheizt. Er ist nun morgens nur noch angenehm kalt, nicht mehr sau-kalt…

Eigentlich sollte es ja heute nicht ganz so heiß sein, aber mangels Wind fühlte sich das ganz anders an. Beim Golf übten wir zunächst wieder den Abschlag. Danach ging es dann an einen schattigen Platz, von dem aus wir auf ein richtiges Grün (so heißt das beim Golfen) mit 9 Löchern mit Fähnchen schlagen sollten. Man glubt ja nicht, was man da alles falsch machen kann: Falsche Stellung, falsche Haltung, nicht auf den Ball starren sondern dem Schläger folgen, den Schläger in dem Augenblick zum Körper ziehen, wenn man den Ball getroffen hat, den Schlag nicht beenden, wenn man den Ball getroffen hat, die Hüften bewegen und noch soviel mehr. Konzentriere ich mich darauf, einen Fehler nicht zu machen, mache ich einen anderen. Nur manchmal sagt der Trainer „excellent“… Bei Tina klappt das alles viel besser. Nur manchmal wackelt sie so mit den Hüften, dass der Trainer meint, sie müsse eine gute Tänzerin sein, aber beim Golf hätte das nichts zu suchen.

Und dann der Hammer: Sie schlägt, der Ball fliegt gerade auf das Grün, genau auf eines der Fähnchen zu, trifft es mit einem lauten Klong und verschwindet im Loch. Der Trainer sagt, nun müsse sie eigentlich einen Champagner für alle spendieren. Das sei so üblich, wenn man mit einem Schlag einlocht. 

Es ist einfach toll, zu sehen, welchen Spaß Tina das macht.

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Der restliche Tag war ziemlich wie immer. Aber das ist keine Kritik, denn genau deshalb sind wir ja hier. Allerdings hat das Rote Meer am Nachmittag nun Badewannentemperatur. 

Zu Abend aßen wir im Hauptrestaurant. Dort gab es deutsches Buffet. Ich war ja auf einen Fleischkäse ohne Schweinefleisch gespannt. Das konnte doch nichts sein. Stimmte: „Pfui Deibel!“ Dafür schmeckten andere Dinge sehr gut - besonders der rheinische Sauerbraten war ein Gedicht.


©  Olaf Goette 2008 - 2018