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14.6.2018 Tag 17: Speedboat


Heute ist nun Speedboat-Tag und wir sind wieder von allein um 05:45 aufgewacht. Um diese Zeit ist die Sonne seit ca. 80 Minuten aufgegangen, aber das ist genug, um die schmiedeeisernen Rückenlehnen unser Stühle auf dem Balkon so aufzuheizen, dass man sich nicht mehr anlehnen kann. 

Nach einer Guten-Morgen-Zigarette ging es durchs Badezimmer und dann haben wir die Schnorchelausrüstung für uns beide und unseren kleinen Trolley mit Handtüchern, Getränken und allem, was wir auf dem Schiff brauchen werden, gepackt.

Heute Morgen geht es nicht in den Pool sondern zum Frühstück. Wenn wir schon Fischfutter werden sollten, dann aber wenigstens gut genährtes.

Am Strand verlief erstmal alles wie gewohnt. Um 09:45 bin ich dann aufs Zimmer gegangen und habe dort die iPads und iPhones deponiert. Dafür habe ich die Schnorchelausrüstung und den kleinen Rolltrolley, in dem bereits alles für die Bootsfahrt verpackt war, mit zum Strand genommen. Um kurz vor 10:30 sahen wir, dass das Speedboat in Richting auf das Aqua Center startete und gingen ebenfalls dahin. Und dann ging es los.

Der Captain begrüsste uns überschwenglich und sagte, er hätte für heute eine andere Tour vor. Diesmal starteten wir (von (1)) nach Norden und passierten dabei die komplette Küste von Hurghada. Nicht wirklich ein berauschender Anblick. Dann endete dieser Ort und wir konnten schon weiter im Norden El-Guna sehen. 

Schnappschuss (2018-06-15 08.56.23)


An einem Riff machten wir unsere erste Station (2). Als ich im Wasser war, hatte ich ein Problem mit dem Selfi-Stick, an dessen Ende die Yi 4k+ in einem Unterwassergehäuse steckt. Von dieser Aktion zeugt das vierte Bild der Diaschau. Der Captain richtete mein Problem. Nicht ganz aber so, dass ich nun losfilmen konnte. Mittlerweile habe ich das Problem komplett behoben. Welch ein Unterschied zeigte sich da verglichen mit den paar Fischen vor unserem Strand! Nach einer guten Viertelstunde Schnorcheln entlang des Riffs kletterten wir glücklich wieder in das Speedboat.

Nun fragte der Captain, ob wir mir Delphinen schwimmen möchten. Natürlich sagten wir ja. Und schnell fanden wir eine Gruppe (3), die schon von einem größeren Schiff beobachtet wurde. Ich schätze die Gruppe auf 8 bis 10 Tiere mit einem Baby, das immer ganz nah bei seiner Mutter schwamm. Als eine Menge Schnorchler von dem anderen Boot ins Wasser sprangen, fragte der Captain, ob wir auch wollten. Nun verneinten wir das und meinten, wir würden lieber nur zuschauen. Warum? Mein Gedanke war, dass es keinen Sinn macht, irgendwo im Wasser herumzuspaddeln, während die Delphine sich mal eben elegant aus dem Staub gemacht hätten. Ich glaube, unsere Entscheidung war richtig.


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Hier geht’s zu den Einzelbildern. Mit einem Klick sieht man sie in 1980x1080px.

Mit dem Speedboat konnten wir der Gruppe gut folgen und später sollte sich beim Anschauen des Videomaterials zeigen, dass ich sehr gute Aufnahmen machen konnte. Nur meine Schätzung der Größe der Gruppe war ziemlich daneben. Auf einem Bild zählte ich 26. Wenn ich daheim den Film schneide, wird sich zeigen, wie groß die Gruppe wirklich war. Warum dieser Schätzfehler? Ich hatte die Anzahl der Delphine gezählt, die gleichzeitig zum Atmen auftauchen. Aber das tun natürlich nicht alle zur gleichen Zeit.

Danach ging es zu einem zweiten Riff (4), wo wir nochmals ca. 20 Minuten schnorchelten. Tina fand dieses sogar noch schöner, während ich, wegen des besseren Lichtes, das erste bevorzugte. In einer ersten Durchsicht des Videomaterials habe ich aber vom zweiten Riff nichts gefunden. Vielleicht habe ich die Kamera nicht gestartet. Dies ist ein großer Nachteil dieser kleinen Kamera, denn ihr Zustand ist im Hellen nur sehr schwer zu erkennen und die akustischen Hinweise durch das Unterwassergehäuse nicht hörbar.

Danach ging´s unserem Wunsch entsprechend zu der Sandbank der Insel Abu Minkar (5). Dies ist wirklich ein unheimlich schönes Plätzchen und man ist fast immer fast ganz allein. Nach einem kurzen Aufenthalt drückte ich dem Captain ein saftiges Trinkgeld in die Hand und zurück ging’s zu unserem Startpunkt (1).

Nach einem schnellen Lunch, Tina und ich teilten uns eine Portion paniertes Putenschnitzel, brachte ich die Sachen nach oben aufs Zimmer und die Elektronik wieder an den Strand. Danach lagen wir dann noch bis 16:30 dort faul aber glücklich herum. 

Um 18:00 erschienen wir zum Abendessen im Sushi-Restaurant. Als Vorspeise wählten wir beide die Wan-Tans aus dem Noodle House. Es sind stets drei, aber Tina schob mir einen von ihren zu. Glück gehabt! Danach brachte ich die ganze Mannschaft durcheinander, da ich (befehlsgemäß) heute auch Sushi essen wollte. Mehrfach wurde ich „Keine Nudeln???“ gefragt. Wir schoben die Speisekarten zur Seite und sagten dem Koch, der solle für uns zusammen 3 auf einer Platte machen: Eine mit Aal, eine knusprige und eine mit Surimi. Wir schauten zu, wieviele unterschiedliche er zubereitete. 

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Alle für uns? Nein, auf keinen Fall, denn wir waren nicht allein im Restaurant. Und dann doch: Auf der Platte, die uns vorgesetzt wurden, waren sechs. Zwei davon zum Abschluß kurz frittieret. Das war viel leckerer, als in den letzten Jahren, in denen die knusprigen nur in irgendwelchen Bröseln wie gestoßenen Cornflakes gewendet waren. Haben wir’s geschafft? Nein, nicht ganz!  Insgesamt vier Bissen haben wir beim besten Willen unseren Mägen nicht mehr zuführen können.

Danach trafen wir noch Mega um ihm sein Trinkgeld zu geben, was er aber diesmal nicht teilen sollte.

Nach einem Zwischenstopp an der Bar ging’s dann ins Bett. Wir waren auch hundemüde...



©  Olaf Goette 2008 - 2018