body, html {font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #nav a, #nav span.in{font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #title #tagline {font-family: 'Open Sans', sans-serif;} #main .gridItem h3 {font-family: 'Open Sans', sans-serif;}

2.6.2018 Tag 5: Sturm


Trotz des Dunstes von gestern Abend lachte auch heute Morgen wieder die Sonne vom Himmel als wir mit einer knappen halben Stunde Verspätung aufwachten. Also fiel das Bad im Pool heute morgen aus.

Es sollte mit 36°C sehr heiß werden und zudem ziemlich stürmisch. Nein, es war nicht stürmisch, sondern es war Sturm! 

Zur üblichen Zeit waren wir um 07:30 am Strand und belegten unsere Liegen. Das erste Bad im Roten Meer fiel etwas kurz aus. Morgens ist das Meer immer kälter, aber heute war es durch den Sturm besonders kalt. Der Wind frischte weiter auf und entwickelte sich bis mittags zu einem richtigen Sturm mit Windstärke 8. Am Strand merkt man zum Glück nicht ganz soviel davon, da der Wind ziemlich genau aus Norden kommt und parallel zum Ufer weht. Er soll in den nächsten Tagen von Tag zu Tag weniger werden, bis er dann am Donnerstag wieder zunimmt.

Wir haben daher unsere Fahrt mit dem Speed Boat für Mittwoch mit Mido geplant. Mido arbeitete bis zum letzten Jahr im hoteleigenen Aqua Center, nun hat er sich aber selbständig gemacht. Wir haben viel gechattet, aber das ist ziemlich weitschweifig. Stellt man vier Fragen, bekommt man zwei Antworten. Dabei passt eine nicht zu den gestellten Fragen. Soviel steht fest: Geplant ist die Fahrt für Mittwoch 11:00 direkt von unserem Strand aus. Finale Bestätigung erfolgt spätestens bis morgen 14:00. Alles weitere werden wir sehen.

Diesmal gingen wir eine Stunde später um 13:00 zum Essen, denn dann wird zusätzlich zum Buffet auch A-la-Carte angeboten. Ehab begrüsste uns wieder, brachte auf einem Tablett Bier, Wein und Wasser, verriss das Tablett und es ergoß sich über den Tisch. Natürlich war ihm das sehr peinlich. Aber wir waren trocken geblieben und als ich ihn fragte, ob es der Wein oder das Bier gewesen war und er antwortete, dass der Wein und das Wasser gewesen waren, sagte ich „Na, wenn es nicht das Bier war, dann ist ja alles gut! Und außerdem sei der Tisch nun so sauber und staubfrei wie nie.“ Da konnte auch er wieder lachen. Um diese Zeit ist es jedoch sehr voll im Restaurant und wir haben uns entschlossen, künftig eher selten um diese Zeit zum Essen zu gehen.

Um 14:00 waren wir wieder bei unseren Liegen. Ich chattete noch einige Zeit mit Mido, was zwar nett war aber keine wirklich neue Erhellung brachte. Danach versuchte ich bei dem Wind etwas zu schlafen, was aber nicht richtig ging. Als ich dann aufgab, war es plötzlich 15:45. Also musste ich wohl doch etwas geschlummert haben.

Auch heute habe ich wieder Flossen, Schnorchel- und Videoausrüstung nur hin und her geschleppt. Der Sturm hat das Wasser so aufgewühlt, dass die Sicht durch verwirbelten Sand zu schlecht gewesen wäre. Ich glaube, morgen lasse ich den Kram gleich auf dem Zimmer und warte, bis wir deutlich weniger Wind haben werden.

Danach ging’s noch einmal ins Meer und um 16:30 auf’s Zimmer. Heute ist wieder Management-Cocktail und da müssen wir hin. Erstens ist unsere Teilnahme eine Anerkennung für all die Mitarbeiter und zweitens lauert Tina auf den Sekt „für umme“. Sie bekommt zwar ab und zu mal einen von mir spendiert. Da der aber nicht all-inclusive und mit 10€ das Glas ziemlich teuer ist, eben nur selten.

Jetzt heisst es, sich fertig zu machen. Morgen berichte ich dann, wie es war.

Ach übrigens: Ab und zu trage ich mal was nach. Es macht also Sinn, auf das Änderungsdatum ganz unten auf den „alten“ Seiten zu schauen…

Der Empfang war erstaunlich gut besucht, auch wenn es immer nur ein kleiner Bruchteil der Gäste sind, die da teilnehmen. Danach ging es noch ins Tamarind (Hauptrestaurant) für ein wirklich sehr kleines Abendessen und dann über die Bar ins Bett.


©  Olaf Goette 2008 - 2018