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28.5.2018 Tag 0: Ankunft


Tina hatte nicht so gut geschlafen, ich schon. Wir maschierten um kurz vor 07:00 wieder in den Wellnessbereich und blieben dort bis 09:00. Danach zogen wir uns reisefertig an, ich checkte aus und wir brachten unseren kleinen „Übernachtungskoffer“ zum Auto. Um kurz nach 11:00 machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, der ja direkt gegenüber des Hotels auf der anderen Strassenseite liegt. 

Die Sicherheitskontrolle verlief völlig unspektakulär und dass trotz all der Elektronik, die ich in meinem Handgepäck hatte. Allerdings war ich diesmal mit einem Drogencheck dran. Merkwürdigerweise mit negativem Ergebnis. Wir schlenderten noch durch den Duty Free Shop und mampften eine leckere Laugenbrezel gefüllt mit bayerischen Fleischkäse. 

Dann ging es durch die Passkontrolle in unseren Wartebereich für Füge nach außerhalb Europas. Die Maschine kam wohl pünktich an und endlud sich. Dies dauerte, da schliesslich noch fünf gehbehinderte junge Leute auf Rollstühlen aus dem Flieger geholt werden mussten. So gingen wir, wieder als erste, nicht wie geplant um 12:20 sondern 12:50 an Bord und hatten schnell in der ersten Reihe rechts vom Gang (1E und 1F) Platz genommen. Diesmal flogen wohl nur sehr wenige Premium Class und so sassen in den beiden Reihen hinter uns jeweils 3 junge Leute. Die hinter uns quatschen, lachten und gröhlten derart nervig, dass wir die Seite wechselten. Dies war eine gute Entscheidung, denn sie wurden den ganzen Flug über nicht leiser. Später bemerkte ich, dass dies wohl eine Gruppe von geistig behinderten war.

Der Flug verlief ziemlich unspektakulär, der Service war wieder sehr nett und auch unsere vorbestellten Duty Free Artikel wurden uns überreicht. Für Tina ein extrem wichtiger Moment, denn ohne ihre Cremes zu haben, hätte sie wohl in diesem Urlaub nie unser Hotelzimmer verlassen. Der Anflug war diesmal nicht über das Meer und wir parkten auch nicht direkt an einem Gate. Mit dem Bus ging es zum Ankunftsbereich. So ein Gedränge hatten wir hier schon lange nicht mehr erlebt. Eine Riesentraube hatte sich vor den zwei offiziellen Schaltern gebildet, in denen zwei Mitarbeiter die Visa (25€) für Hunderte von Menschen verkauften. Daneben und vor dem Zoll sind noch diverse kleinere Schalter der einzelnen Reiseveranstalter. Über allem liegt der Lärm, den diese durch das ständige Rufen ihrer Touristen verursachen. Einmal hörte ich heraus, dass es auch dort Visas gäbe. Also schnell hin, die Schlange bestand exakt aus einer Person vor mir. Die Visa kosteten dann aber 30€ je Stück: 5€ verschwinden wohl stets in der Hosentasche.

Nach einer schnellen Zigarette, die nach 5 Stunden Abstinenz dringend nötig war, holten wir die Koffer vom Gepäckband und trafen auch auf den „Abholmanager" des Hotels, der uns freudig begrüsste und zu seinem Kollegen und zum Kleinbus geleitete. Welche eine Sensation: Es war ca. 3/4 bewölkt und es fielen ein paar ganz wenige Regentropfen, die allerdings schön warm waren. Über dem Meer sah ich eine dicke Wolke, aus der es ziemlich stark regnete. Wir mussten noch auf zwei weitere Gäste (Mutter mit gut dreißigjähriger Tochter, die fortlaufend irgendwelchen Müll quatschte) warten und dann ging’s zum Hotel. Einige Sekunden lang regnete es richtig heftig. 

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Im Hotel wurden wir mit großen Hallo begrüsst und checkten uns ein. Wie im letzten Jahr musste ich gleich bezahlen - erstaunlicherweise knöpfte man meiner Kreditkarte etwas weniger ab, als im letzten Jahr vereinbart. Nun gut… Nach einem kurzen Drink an der Bar, naürlich wieder verbunden mit viel „Hello! - Welcome back“ ging’s auf unsere renovierte Suite. Ja sie wurde renoviert, aber nicht so umfangreich wie gedacht. Die Möbel sind alle geblieben, auch der defekte Ruhesessel. Er ist seit bestimmt fünf Jahren defekt. Auch das Bett ist das selbe geblieben, kam uns aber noch höher vor. Man schafft es gerade noch ohne Hocker hineinzukommen. Ansonsten neue Bilder und Lampen und alles, inklusive der Fugen im Bad, wieder gut im Schuß. Schnell hatten wir unsere Koffer ausgepackt. 

Anschließend ging es für eine Suppe ins Hauptrestaurant. Naja, es wurde mehr als eine Suppe. Dann besuchten wir noch schnell das Restaurant Alexanders, das sich an neuem Ort befindet - mehr darüber später - und wurden auch dort herzlich begrüsst. Nach einem Zwischenstopp an der Bar ging’s dann um 21:30 ins Bett - für unsere Verhältnisse wahnsinnig spät.


©  Olaf Goette 2008 - 2018