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5.6.2018 Tag 8: Das 2. Drittel beginnt


Die Nacht verlief ohne Probleme und wir waren um 05:50 wach. Und für heute Morgen haben wir uns einen anderen Ablauf vorgenommen. Deshalb hatten wir den Wecker auf 06:00 gestellt, aber wir brauchten ihn nicht, da wir ja zehn Minuten früher aufwachten. Wir wollen uns dann fertig machen und um 07:00 beim Frühstück sein. Danach soll es dann zum Strand gehen, wo wir eigentlich zur üblichen Zeit kurz nach 07:30 eintreffen sollten.

Tina hat gut geschlafen und fühlt sich wieder ziemlich fit.

Wir waren kurz vor 07:00 beim Frühstück. Es war noch ziemlich leer, aber wir waren absolut nicht allein. Ich bereitete Tina eine Scheibe getoastetes Weißbrot vor. Für mich selbst toastete ich zwei und belegte die mit Rinderschinken. Dann gingen wir zum Küchentresen und als erstes bestellte ich ein Spiegelei „gedreht“ für Tina. Es wurden dann aber zwei. Für mich kamen dann drei auf mein belegtes Toastbrot. Uns beiden schmeckte es wirklich lecker. Ich gab Tina etwas von meinem Rinderschinken und morgen möchte sie den auch.

Ich hatte eigentlich für sie einen Tee machen wollen, aber sie wollte einen Café latte. Ich vermute, der war es dann, der sie wieder aufs Klo gehen lies. Es war nur wenig, trotzdem bereitete ich ihr ein Beutelchen gegen Durchfall zu. Dann ging es an den Strand, wo wir schon sehr früh waren.

Wir genossen den Tag und waren einfach nur faul. Heute war der Wind deutlich schwächer, aber diesmal war die gesamte Ausrüstung auf dem Zimmer geblieben. Ich bin mal gespannt, ob ich hier noch zu Unterwasseraufnahmen komme. Mittags aßen wir nur eine klare Hühnersuppe, trotzdem musste Tina anschließend gleich wieder aufs Klo. Ich machte mir schon Sorgen, da es ziemlich lange dauerte. Als sie wieder an den Tisch kam, berichtete sie, dass die Toilette gerade wegen Reinigung geschlossen war. Eine andere Frau teilte ihr Schicksal und es quollen ihr wohl schon die Augen aus dem Kopf. Tina managte, dass die Frau umgehend die Toilette benutzen durfte und hatte so eine Verwandte im Geiste - na eher in was anderem - kennengelernt. 

Außer diesen beiden Situationen geht es Tina aber schon wieder viel besser. Die Schmerzen im Nacken sind seit gerstern Abend weg und sie kann auch wieder zum Lesen auf dem Bauch liegen.

Nach dem Essen hielten wir die übliche Mittagspause und kurz vor 16:00 gingen wir aufs Zimmer, denn heute ist ja wieder Abendessen im Alexanders - diesmal mit regulärer Anmeldung - angesagt.

Bevor wir ins Alexanders aufbrachen schrieb ich noch eine eMail an Tarek (den Hotelmanager), um zu versuchen, fürs nächste Jahr einen etwas höheren Rabatt herauszuhandeln. Mal sehen, ob es klappt.

Der Aufenthalt im Alexanders war wirklich wieder sehr schön. Es ist schon romantisch, direkt am Strand an einem festlich gedeckten Tisch zu sitzen und zu speisen und dabei geht dann die Sonne unter, es wird dunkel und die Sterne kommen heraus. Schade nur, dass man auf jeden Gang - wir hatten nur zwei - so lange warten muss.


©  Olaf Goette 2008 - 2018