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19.7.2019 Tag 18: Morgens Sturm

Um 05:25 Uhr wachten wir auf. Auch heute schien die Sonne durch einen leichten, glasigen Dunst. Daher war es noch nicht so heiß. Viel wichtiger jedoch: Es ist richtig stürmisch. Die Wipfel der Palmen biegen sich in dem steifen Nordwind. Wir haben uns daher entschlossen, die Luftmatratze heute nicht mit an den Strand zu nehmen. Sollte der Wind am Tag noch stark abflauen, kann ich sie ja noch immer holen.

Gestern erhielten wir mündlich die Information, dass wir für das nächste Jahr die gleichen (und schon sehr guten) Konditionen wie in diesem Jahr wieder bekommen. Also hat das mit den 5% mehr Rabatt nicht geklappt. Außerdem haben wir uns schon zu fast 100% entschlossen, im nächsten Jahr nicht zwei Wochen später zu buchen. Das Risiko, dass es dann doch unerträglich heiß wird und wir uns dann nicht mehr wohlfühlen, ist einfach zu hoch. Wenn ich dann das schriftliche Angebot habe, werden wir wohl vom 29.6. bis 27.7.2020 buchen. Ja, das sind zwei Tage Differenz. Warum? 2020 ist ein Schaltjahr!

Und genau das mit der Luftmatratze habe ich dann um ca. 09:30 Uhr auch getan, denn der Sturm wurde etwas schwächer. Zudem hatte Tina auf einen spitzen Stein getreten und so eine kleine aber schmerzhafte Wunde am Fuß. Also habe ich noch Betaisodona-Salbe und wasserfestes Pflaster mitgebracht. 

Als Mittagessen hatte „unser Koch“ uns Wiener Backhendl mit etwas Champignon-Rahmsauce und gegrilltem Gemüse zubereitet. Dazu gab es noch Pommes frites, die wir aber fast nicht anrührten. Jeder hatte auf seinem Teller 3 Stück Backhendl und sehr schnell ich dann 4. Kommentar von Tina: „Du schaffst das schon…“. Na klar, ich habe das geschafft. Es war für uns beide so ziemlich das Leckerste, was wir bisher hier gegessen haben. Ok, meine „Singapore-Noodles“ schlagen noch alles. Für morgen haben wir nochmal pannierte Kalbschnitzel und für Sonntag Hähnchenleber bestellt. Hähnchenleber ist nicht so mein Ding, da sie nach meiner Ansicht im Vergleich zu Schweine-, Rinds- und insbesondere Kalbsleber zu penetrant schmeckt. Aber Tina wollte gerne mal Leber essen und so war ich dabei.

Danach war Siesta angesagt und wir blieben bis 16:30 Uhr am Strand. Heute Abend ist kein weiteres Essen angesagt, wir wollen nur noch ein paar triviale Dinge einkaufen.

Und das Angebot für 2020 ist eingetrudelt. Die Konditionen sind gleich und der Basispreis hat sich mal gerade um € 3,— / Nacht im Vergleich zu diesem Jahr erhöht. Die Daten ändern wir nun aber wieder auf die Gleichen wie in diesem Jahr (siehe oben). Allerdings wäre Ägypten nicht Ägypten, wenn ich als Korinthenkacker nicht einiges an dem Angebot zu monieren hätte. Aber das war bisher immer so. Nie ist beim ersten Mal alles so fixiert, wie man es verhandelt hat… Aber das kenne ich schon und noch ist ja auch genügend Zeit. Ist das Angebot unter Dach und Fach, werde ich auch gleich die Flüge buchen. Je früher, desto billiger…

Nachtrag:

Zu den „trivialen Dingen“ gehörten auch Zigaretten für mich, da meine mitgebrachten zur Neige gehen. In einer Facebook-Gruppe zum Hotel hatte ich gelesen, sie seien in dem kleinen Supermarkt neben dem Cleopatra-Bazar gegenüber vom Hotel am billigsten. Also gingen wir dorthin. Nach langem Suchen fand ich Luckies, aber andere als die, die ich sonst rauche. Der Preis waren LE 29,— was umgerechnet € 1,56 sind. Ich kaufte zwei Packungen, Tina noch Flüssigwaschmittel und wir staunten, dass wir nach der Zahlung von € 5,50 den Laden verlassen konnten. Allerdings hatten wir weder Haarspray noch Abschminkpads bekommen. Wieder im Hotel gingen wir in den kleinen Shop dort. Tina bekam beides und ich musste dafür € 15,— bezahlen. In Deutschland wären es kaum mehr als € 5,— gewesen. Ich sah dort auch die Zigaretten, die ich gerade gekauft hatte und fragte nach dem Preis. Sie sollten LE 80,— kosten. Als ich sagte dies sei aber teuer, wurden sie mir zum „Freundschaftspreis“ von LE 60,— angeboten. Das wäre der doppelte Preis als der, für den ich sie gerade ein paar hundert Meter entfernt gekauft hatte. Ich glaube, um den Shop im Hotel werden wir künftig einen großen Bogen machen.


©  Olaf Goette 2008 - 2019