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29.-30.7.2019 Tag 28 und Ankunft daheim

Wie üblich wachten wir heute früh um 05:30 Uhr auf, nahmen unser Frühstück ein und hatten dann noch einen schönen Vormittag am Strand. Immer wieder wurde der durch das Abschiednehmen mit einigen Angestellten aber auch anderen Gästen unterbrochen.

Zu Mittag hatte uns ja „unser Koch“ nochmals Wiener Backhendl mit gebratenen Champignons, einer Champignon-Rahmsauce, gegrilltem Gemüse und Reis (in Pyramidenform) zubereitet. Einfach himmlisch! Am Ende des Mittagessen verabschiedeten wir uns von allen, wobei eine der Serviererinnen tatsächlich ein paar Tränen vergoß.

Danach schlief ich für eine knappe Stunde, dann noch ein letztes Bad im Roten Meer, wir badeten ein letztes Mal und gingen danach auf unser Zimmer. Nachdem ich abreisefertig gekleidet war, ging ich zur Rezeption, um den Aufenthalt und alle Nebenkosten wie Speed-Boat, Sekt, Grappa etc. zu bezahlen. Außerdem bat ich darum, unsere Koffer um 15:30 Uhr abzuholen und die zwei Packsäcke wieder im Kofferraum für das nächste Jahr aufzubewahren. Den Shuttle zum Flughafen bestellte ich für 16:00 Uhr.

Um 15:15 Uhr setzten wir uns reisefertig an die Bar und tranken noch etwas. Da ich noch nachts mit dem Auto fahren wollte, musste ich mich leider schon zurückhalten. Wieder gab es Abschiedszenen, aber immer mit der tröstlichen Aussage „in 11 Monaten sind wir wieder da!“. Auch Klaus, der Generalmanager aller drei Hotels, kam bei uns vorbei und verabschiedete sich von uns.

Ich bekam meine Belege für die zurückgelassenen zwei Packsäcke und pünktlich ging es zum Flughafen. Zwei Riesen-Koffer, ein kleiner Koffer, Beauty-Case, Tinas Handtasche und meine ziemlich schwere Aktenmappe (zum Umhängen) sind für zwei Personen schon eine Herausforderung! Aber wir schafften es bis zur ersten Kontrolle. Dort werden die Koffer, aber auch jedes Portemonai, Zigarettenschachtel oder Armbanduhr oder auch Gürtel, Pässe usw. in Scannern durchleuchtet. Aber nicht wie bei uns. Am Ende landet alles auf dem Fußboden der Halle. Es ist ein wahnsinniges Gewusel.

Dann checkten wir unser Gepäck ein, was ziemlich komfortabel war, denn es gab einen extra „Premimum-Class“-Schalter. Wir stellten fest, dass auch noch der Bordcase, den wir eigentlich mit in die Kabine nehmen wollten, vom Gewicht her zu unserem Limit passte und so gaben wir den auch auf.

Danach habe ich die Ausreisdedokumente für uns beide ausgefüllt und dann ging es zum Zoll und zur finalen Sicherheitskontrolle. Als ich dort auf mein linkes Handgelenk schaute, bemerkte ich, dass die Apple Watch fehlte, die ich ja gerade erst vor zwei Monaten hatte neu kaufen müssen. Also wurde Tina an der Stelle positioniert und ich musste durch den Zoll zurück zur ersten Sicherheitskontrolle. Man glaubt es nicht: Sie war gefunden worden und jede Art von Trinkgeld wurde abgelehnt. Schliesslich hatten wir alle Kontrollen passiert und noch ca. zwei Stunden Zeit. Daher gingen wir in eine Raucherlounge, deren Geschäftsmodell wir schon kannten, das uns aber immer wieder verblüfft. Man kommt da nur rein, wenn man sich vorher am Bartresen etwas zum Triken gekauft hat. Ist ja ok, aber ein Glas Weißwein und eine Flasche Bier unter der Berücksichtigung der Preise in Ägypten für € 18,— ist ja ein Wort.

Ich hatte schon ab 13:30 Uhr am Strand verfolgt, ob der Flug von Hannover pünklich sein würde. Er war zwar 10 Minuten verspätet gestartet, sollte aber 10 Minuten früher in Hurghada ankommen. Das sah ja schon einmal richtig gut aus. 

Schließlich wurde der Flug aufgerufen und es schien, wir waren die einzigen auf diesem, die Premum-Class gebucht hatten. Es ging absolut pünktlich los. Was heißt, dass wir nicht zur angegebenen Startzeit mal langsam losrollten, sondern wirklich starteten. Prognose war, dass wir statt 00:15 noch 10 bis 5 Minuten vor Mitternacht in Hannover landen sollten. Schon bald bekamen wir etwas zu trinken und nur etwas später ein sehr leckeres, aber wirklich scharfes Thai-Curry mit Huhn. Während Tina die meiste Zeit las, schloß ich meine Augen. Ob ich geschlafen habe, glaube ich eher nicht, aber ich war ziemlich munter, als wir landeten. Auch mit dem Gepäck dauerte es nicht so lange und wir hatten alles im Auto weit vor der Zeit, die ich geplant hatte, verstaut. Von der Rezeption des Maritim holte ich unsere Ausfahrtkarte für die Parkgarage und um 00:30 Uhr ging es dann los Richtung Heimat.

DIe Fahrt war unspektakulär, auch wenn wir uns gewundert haben, wieviel Verkehr zu dieser zeit auf der Autobahn war. Toll war dann die Nachtfahrt quer durch die Lüneburger Heide, denn wir waren das absolut einzige Auto.

Um 02:00 Uhr kamen wir daheim an, schnappten uns nur ein paar wenige „überlebenswichtige“ Dinge aus dem Auto, das vor dem Haus und nicht in der Tiefgarage geparkt wurde, tranken noch einen Sekt und ein Bier auf unserer Dachterrase und waren um 02:30 Uhr im Bett.

Ein toller Urlaub war damit Vergangenheit bzw. eine tolle Erinnerung.



©  Olaf Goette 2008 - 2019