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5.9.: 10. Tag - Fahrt nach Dubai City


Wir waren gestern wirklich brav gewesen und waren schon um 21:30 Uhr im Bett. So wachten wir heute morgen um 07:15 Uhr frisch und munter auf, was ja nach fast 10 Stunden Schlaf kein wirklich großes Wunder ist. Jetzt sind wir fertig und warten darauf, dass uns um 09:40 ein Golf Car abholt und zum Beach Hotel bringt. Dort soll der Bus dann um 10:00 Uhr abfahren.

Nachbemerkung

Wie geplant wartete ein Bus in der Größe eines Linienbusses auf uns. Und pünklich ging es los. 

Kaum hatten wir das Ressort verlassen, wechselte die künstlich angelegte Gartenlandschaft in reine Wüste: Triest, grau und mit vielen Gerätschaften und Schuppen, die für den Ausbau "unserer" Jebel-Ali-Palme gebraucht wird. Es ging zunächst nach Süden (Himmelsrichtungen nur ungefähr!) bis zum Highway, der Dubai mit Abu Dhabi verbindet. 

Dann ging es nach Osten bis zum Stadtteil Jumeirah, in dem sich die erste Palme befindet, auf der wir nun richtung Norden fuhren. Zunächst kommt man an einer Fülle von Appartementhäusern vorbei, später werden diese durch Einfamilienhäuser abgelöst. Vermutlich steigen die Preise für den Quadratmeter Palme zur Spitze hin. Natürlich befinden sich auf der Palme auch einige Luxushotels. Wir fuhren auf ihr bis ganz zu ihrer Spitze, auf der sich das Hotel "Atlantis" und der Freizeitpark "Aquaventure" befinden. Einige stiegen aus und der Bus fuhr wieder zurück von der Palme Richtung Süden bis zum Highway und dann weiter zum Stadtteil "Business Bay" bzw. "Financial City". Schon bald konnten wir zwischen den anderen Hochhäusern die spitze Nadel des Burj Khalifa sehen, dem höchsten Gebäude der Welt (Ich habe schon hier etwas darüber berichtet.)

Wir kamen absolut pünktlich bei der Dubai Mall, die direkt neben dem Burj Khalifa liegt, an und liefen zunächst durch die Tiefgarage zum Eingang der Mall. Zwei Dinge fielen uns auf: Der Boden des Parkplatzes ist fast klinisch sauber - was man von unseren Kliniken ja bald nicht immer behaupten kann - und hochglänzend. An jeder Fahrbahn, die unser Fußweg querte, standen große Vasen mit Orchideen. Blumen in der Parkgarage - das hatten wir auch noch nicht gesehen. Dann erreichten wir den Eingang und fuhren mit Rolltreppen hoch in das Erdgeschoss. Die ganze Mall ist eine Ansammlung von Geschäften der verschiedensten Marken. Neben eher einfachen wie "New Yorker" einigen mittelpreisige reihen sich aber zum größten Teil absolut hochpreisige wie "Armani", "Burberry", "Chanel", "Dior", "Dolce & Gabbana", "Gucci", "Louis Vuitton" aneinander. Aber nicht nur Bekleidungsgeschäfte sind vertreten. Man findet auch die Creme de la Creme der Uhrengeschäfte: "A. Lange & Söhne", "Blancpain", "Breguet", "Glashütte", "Jaeger-LeCoultre" und so weiter. Dass mein Favorit "Ulysse Nardin" nicht mit einem eigenen Geschäft vertreten war, war schon eine Ausnahme. Natürlich sind auch von den Schmuckkonzernen vertreten, was Rang und Namen hat: "Van Cleef & Arpels", "Montblanc", "De Beers"…

Das Ganze ist dann noch nach Themen gegliedert. Es gibt Bereiche nur für Kinder. Ja, wegen "Armani Junior", "Dior Kids" oder "Gucci Kids" müssen auch die lieben Kleinen nicht auf den passenden sündhaft teuren Fummel verzichten. Weiterhin gibt es Bereiche für Elektronik und Technik, Innenausstattungen, Schuhe (natürlich die handgefertigten Luxusmarken) usw.

Das absolute Highlight der Dubai Mall ist das riesige Aquarium mit seiner Unzahl an zum Teil riesigen Fischen. Ein weiteres die Wasserwand. Aber das sieht man alles in dem Video unten…

Wir wollten etwas Bestimmtes kaufen, aber da waren wir in diesen ganzen Markenshops einfach fehl am Platze. Nach knapp 3 Stunden schlenderten wir noch durch den "Gould Suok", einen nachgebildeten Bazar. Da unser Bus uns erst in einer Stunde wieder aufgesammelt hätte, entschlossen wir uns, mit einem Taxi die Rückfahrt anzutreten. Nicht ganz lustig war, dass der Taxifahrer keine Ahnung hatte, wo wir hinwollten und ich ihm den Weg weisen musste.

Fazit: Es war interessant, diese Mall besucht zu haben. Aber einmal reicht auch völlig. Und ist man nicht auf irgendeinen sündhaft teuren Fummel mit eingenähtem Etikett von einem berühmten Label aus, dann ist man sogar etwas falsch am Platz. Wir waren jedenfalls um kurz nach 14:00 Uhr zurück am Pool und genossen noch einen herrlichen Nachmittag.



©  Olaf Goette 2008 - 2018